Bafin untersagt Unicredit-Werbung gegen Commerzbank im Übernahmekampf
"Reißerische Aufmachung": Bafin verbietet Unicredit Anti-Commerzbank-Anzeigen
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Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hat der italienischen Unicredit untersagt, unsachliche Werbung gegen die Commerzbank zu schalten. Die Anzeigen wurden als unangemessen eingestuft, da sie spekulative Aussagen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank enthielten. Unicredit hält derzeit 29,99 Prozent der Commerzbank-Anteile und plant, ihren Anteil weiter zu erhöhen.
- 01Bafin verbietet Unicredit-Werbung gegen Commerzbank aufgrund unsachlicher Inhalte.
- 02Die Werbung enthielt spekulative Aussagen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank.
- 03Unicredit hält aktuell 29,99 Prozent der Commerzbank-Anteile.
- 04Ein freiwilliges Tauschangebot für alle Commerzbank-Aktien wurde angekündigt.
- 05Das Commerzbank-Management und die Bundesregierung lehnen eine feindliche Übernahme ab.
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Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hat der italienischen Unicredit untersagt, drei Werbeanzeigen zu schalten, die als unsachlich und reißerisch eingestuft wurden. Diese Anzeigen, die auf sozialen Medien des Meta-Konzerns veröffentlicht wurden, enthielten mutmaßliche Aussagen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank und waren in der gesamten Europäischen Union abrufbar. Unicredit, die derzeit 29,99 Prozent der Commerzbank-Anteile hält, plant eine Kapitalerhöhung und ein freiwilliges Tauschangebot für alle Commerzbank-Aktien. Unicredit-Chef Andrea Orcel hat das Geschäftsmodell der Commerzbank kritisiert und fordert, dass sich die Bank auf Deutschland und Polen konzentriert. Sowohl das Commerzbank-Management als auch die Bundesregierung lehnen eine feindliche Übernahme durch Unicredit ab.
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Die Entscheidung der Bafin könnte den Übernahmeprozess von Unicredit beeinflussen und die Wahrnehmung der Commerzbank auf dem Markt verändern.
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