US-Unternehmen Colossal Biosciences plant Wiederbelebung des Moa-Vogels mit künstlichem Ei
Unternehmen meldet Erfolg: Künstliches Ei soll ausgestorbenen Riesen-Vogel zurückbringen

Image: Ntv
Das US-Unternehmen Colossal Biosciences hat Fortschritte bei der Wiederbelebung des ausgestorbenen neuseeländischen Riesenvogels Moa erzielt, indem es ein künstliches Ei entwickelt hat. Obwohl 26 Küken erfolgreich in diesem Ei ausgebrütet wurden, äußern Wissenschaftler Bedenken über die Validität der Ergebnisse, da diese nicht in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.
- 01Das Unternehmen hat ein künstliches Ei entwickelt, das speziell für die Aufzucht von Moa-Küken konzipiert ist.
- 02Die künstlichen Eier sind skalierbar und können theoretisch für verschiedene Vogelgrößen, vom Kolibri bis zum Moa, verwendet werden.
- 03Colossal Biosciences berichtete von 26 erfolgreich ausgebrüteten Küken von Hühnern in dem künstlichen Ei.
- 04Die Membran des künstlichen Eis ermöglicht eine Sauerstoffversorgung für den Embryo, ähnlich wie bei einem echten Ei.
- 05Wissenschaftler kritisieren, dass die Ergebnisse nicht in einer peer-reviewed Fachzeitschrift veröffentlicht wurden, was die Glaubwürdigkeit der Forschung in Frage stellt.
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Das US-Unternehmen Colossal Biosciences hat einen Fortschritt bei der Wiederbelebung des neuseeländischen Riesenvogels Moa gemeldet. Der Moa, der bis zu drei Meter hoch wurde und dessen Eier etwa 80 Mal größer als Hühnereier waren, stellt eine besondere Herausforderung dar. Um dieses Problem zu lösen, hat Colossal ein künstliches Ei entwickelt, das es ermöglicht, Moa-Küken zu züchten. In ersten Tests konnten 26 Küken von Hühnern erfolgreich in diesem Ei ausgebrütet werden. Das künstliche Ei besteht aus einer halbdurchlässigen Silikonmembran, die dem Embryo Sauerstoff zuführt, und einem starren, sechseckigen Stützbecher. Diese Entwicklung wird als entscheidender Meilenstein für die Pläne zur Wiederbelebung des Moas angesehen. Allerdings äußern Wissenschaftler Bedenken, da Colossal seine Ergebnisse nicht in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht hat, was die Validität der Forschung in Frage stellt. Evolutionsbiologin Louise Johnson von der Universität Reading betont, dass ohne peer-reviewed Studien die Ergebnisse wenig wertvoll sind. Der Genetiker Carles Lalueza-Fox erkennt zwar den Fortschritt an, weist jedoch darauf hin, dass das System für größere Embryonen wie den Moa noch erheblich verbessert werden muss.
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