Massive Flutwelle im Tracy-Arm-Fjord in Alaska durch Erdrutsch ausgelöst
Als eine 480 Meter hohe Welle durch einen beliebten Fjord in Alaska rauschte
WeltImage: Welt
Ein gewaltiger Erdrutsch im Tracy-Arm-Fjord in Südalaska verursachte eine Flutwelle von bis zu 481 Metern Höhe. Das Ereignis, das sich am 10. August 2025 ereignete, blieb ohne Todesfälle, könnte jedoch auf die Gefahren des Klimawandels und die damit verbundenen Erdrutsche hinweisen, die zunehmend Touristen gefährden.
- 01Erdrutsch im Tracy-Arm-Fjord führte zu einer Flutwelle von bis zu 481 Metern.
- 02Das Ereignis ereignete sich am 10. August 2025 um 5:26 Uhr.
- 03Klimawandel und Gletscherrückgang erhöhen das Risiko von Erdrutschen in der Arktis.
- 04Der Tourismus in Alaska wächst, was die Gefahren für Kreuzfahrtschiffe erhöht.
- 05Ähnliche Ereignisse in der Vergangenheit haben bereits zu Todesfällen geführt.
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Am 10. August 2025 um 5:26 Uhr ereignete sich im Tracy-Arm-Fjord in Südalaska ein massiver Erdrutsch, der eine Flutwelle von bis zu 481 Metern Höhe auslöste. Diese Welle raste mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 Metern pro Sekunde durch den Fjord und verursachte erhebliche Schäden auf der neun Kilometer entfernten Sawyer Island, wo der Großteil der Bäume abgeknickt wurde. Glücklicherweise gab es keine Todesfälle, da das Ereignis in den frühen Morgenstunden stattfand, bevor zahlreiche Touristen in der Region waren. Ein internationales Forschungsteam, angeführt von Dan Shugar von der University of Calgary, untersucht den Vorfall und warnt, dass solche Ereignisse durch den Klimawandel und den Rückzug der Gletscher in der Arktis häufiger werden könnten. Seit 1925 wurden bereits 27 ähnliche Ereignisse dokumentiert. Die steigende Zahl von Kreuzfahrtschiffen in Alaska, die von 1 Million Passagieren im Jahr 2016 auf 1,6 Millionen im Jahr 2025 angestiegen ist, verstärkt die Gefahren für Touristen in diesen Gebieten. Der Vorfall erinnert an einen Tsunami im Karratfjord in Grönland im Jahr 2017, der durch einen Erdrutsch ausgelöst wurde und vier Menschenleben forderte.
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Die Gefahr von Erdrutschen und Tsunamis in beliebten Touristenregionen wie dem Tracy-Arm-Fjord könnte das Risiko für Kreuzfahrtschiffe und Outdoor-Aktivitäten erhöhen.
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