Zusammenhang zwischen PMS und psychischen Erkrankungen: Eine schwedische Studie
Viele Frauen betroffen - PMS und psychische Leiden – Studie zeigt Zusammenhang
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Eine umfassende schwedische Studie mit über 3,6 Millionen Frauen zeigt, dass Frauen mit prämenstruellen Störungen wie PMS ein signifikant höheres Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen und ADHS haben. Der Zusammenhang funktioniert in beide Richtungen, wobei 48 % der Frauen mit PMS bereits psychische Erkrankungen hatten.
- 01Die Studie analysierte Daten von über 3,6 Millionen Frauen zwischen 2001 und 2022.
- 02Frauen mit PMS haben ein 2,7-mal höheres Risiko für Depressionen und ein 3,55-mal höheres Risiko für ADHS.
- 03Rund 37 % der Frauen mit PMS entwickeln später eine psychische Erkrankung, verglichen mit 21 % ohne PMS.
- 04Genetische Faktoren, Rauchen und Übergewicht erklären den Zusammenhang nicht.
- 05Die Forscherinnen vermuten gemeinsame biologische Mechanismen als Ursache für die Verbindung.
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Eine neue schwedische Studie hat einen signifikanten Zusammenhang zwischen prämenstruellen Störungen (PMS) und psychischen Erkrankungen wie Depressionen, ADHS und Angststörungen festgestellt. Die Untersuchung, die Daten von über 3,6 Millionen Frauen aus den Jahren 2001 bis 2022 analysierte, zeigt, dass Frauen mit einer PMS-Diagnose ein 2,7-mal höheres Risiko für Depressionen und ein 3,55-mal höheres Risiko für ADHS haben. Rund 48 % der Frauen mit PMS litten bereits an psychischen Erkrankungen, während dieser Anteil bei Frauen ohne PMS bei etwa 30 % lag. Zudem entwickeln etwa 37 % der betroffenen Frauen später eine psychische Erkrankung, im Vergleich zu 21 % ohne PMS. Die Forscherinnen betonen, dass genetische Faktoren sowie andere Einflüsse wie Rauchen oder Übergewicht diesen Zusammenhang nicht erklären können. Stattdessen vermuten sie, dass gemeinsame biologische Mechanismen, möglicherweise durch veränderte Reaktionen auf Hormonschwankungen, eine Rolle spielen. Diese Hormone beeinflussen wichtige Neurotransmitter im Gehirn, die für die Entstehung psychischer Erkrankungen entscheidend sind.
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Die Ergebnisse dieser Studie könnten dazu führen, dass PMS und seine Auswirkungen auf die psychische Gesundheit ernsthafter behandelt werden, was die Lebensqualität vieler Frauen verbessern könnte.
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