Verbraucherschutz kritisiert Onlinehändler für den Verkauf verbotener Produkte
Verbraucherschützer unzufrieden: Onlinehändler bieten Millionen Produkte trotz Verbots an
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Trotz eines EU-weiten Verbots bieten Onlinehändler in Deutschland weiterhin Millionen unsicherer Produkte an. Eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt, dass im November 2025 fast 30 Millionen gefährliche Artikel entfernt wurden, jedoch viele nie hätten angeboten werden dürfen. Verbraucherschützer fordern strengere Kontrollen.
- 01Onlinehändler bieten trotz Verbot weiterhin unsichere Produkte an.
- 02Im November 2025 wurden fast 30 Millionen gefährliche Artikel entfernt.
- 03Die Verbraucherschützer fordern strengere rechtliche Rahmenbedingungen.
- 04Die aktuellen Prüfmechanismen der EU sind unzureichend.
- 05Ein Rasierer wurde über vier Jahre trotz Warnungen verkauft.
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Verbraucherschützer in Deutschland zeigen sich unzufrieden mit der Praxis von Onlinehändlern, die trotz eines EU-weiten Verbots weiterhin Millionen unsicherer Produkte anbieten. Eine Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergab, dass im November 2025 fast 30 Millionen gefährliche Artikel von den fünf meistbesuchten Online-Marktplätzen entfernt wurden. Dennoch seien viele dieser Produkte nie hätten angeboten werden dürfen. Ramona Pop, Vorständin des vzbv, kritisierte, dass selbst Produkte mit bestehenden Sicherheitswarnungen weiterhin online verkauft werden, wie ein mit Blei verseuchtes Kuscheltier. Die Verbraucherschützer fordern die Europäische Kommission auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Onlinehandel zu verschärfen und eine regelmäßige Überprüfung der Produkte zu gewährleisten. Die Analyse zeigt, dass die Plattformen wie Amazon und eBay ihre Löschentscheidungen nicht ausreichend mit den Warnmeldungen des europäischen Schnellwarnsystems Safety Gate abgleichen. In vielen Fällen seien Produkte trotz bestehender Warnungen online gestellt worden. Die derzeitigen Prüfmechanismen seien unzureichend, da die EU-Gesetzgebung nur stichprobenartige Kontrollen erlaubt. Die unzureichende Kontrolle führt dazu, dass gefährliche Artikel weiterhin im Netz verkauft werden, was die Sicherheit der Verbraucher gefährdet.
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Die unzureichende Kontrolle gefährlicher Produkte im Onlinehandel könnte die Sicherheit deutscher Verbraucher gefährden.
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