EU und mehrere Länder reagieren auf russische Drohungen mit Einbestellungen von Diplomaten
Nach Kreml-Drohungen: Zahlreiche Länder bestellen russische Diplomaten ein

Image: T-online
Nach schweren russischen Angriffen auf Kiew haben Deutschland, Norwegen, Polen, die Niederlande und die EU russische Diplomaten einbestellt. Diese Maßnahme erfolgt als Protest gegen Drohungen Moskaus, ausländische Staatsbürger zur Abreise aus Kiew aufzufordern. Die EU betont, dass sie in der ukrainischen Hauptstadt bleibt.
- 01Deutschland, Norwegen, Polen, die Niederlande und die EU haben russische Diplomaten einbestellt, um gegen Drohungen von Moskau zu protestieren.
- 02Die EU bezeichnete den russischen Aufruf zur Abreise aus Kiew als 'inakzeptable Eskalation'.
- 03Der russische Botschafter in Berlin wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass militärische Angriffe nicht gegen zivile Ziele gerichtet seien.
- 04Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow traf sich in Berlin mit deutschen Regierungsvertretern zu sicherheitspolitischen Gesprächen.
- 05Die EU-Botschaft in Kiew bleibt trotz der Drohungen weiterhin vor Ort.
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In Reaktion auf die jüngsten russischen Drohungen, die ausländische Staatsbürger und Diplomaten zur Abreise aus Kiew auffordern, haben Deutschland, Norwegen, Polen, die Niederlande und die Europäische Union (EU) russische Diplomaten einbestellt. Diese konzertierte Aktion fand am Dienstag statt und wurde als Protest gegen die aggressive Rhetorik Moskaus interpretiert. Eine Sprecherin der EU, Kaja Kallas, bezeichnete den russischen Aufruf als 'inakzeptable Eskalation', während das Auswärtige Amt in Berlin betonte, dass Deutschland sich nicht durch Drohungen einschüchtern lasse. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass militärische Angriffe nicht gegen zivile Infrastruktur gerichtet seien. In der Zwischenzeit fand ein Treffen des ukrainischen Chefunterhändlers Rustem Umerow mit Vertretern der deutschen Bundesregierung in Berlin statt, um sicherheitspolitische Gespräche zu führen. Die EU bekräftigte, dass ihre Delegation in Kiew bleibt und weiterhin an der Seite der Ukraine steht.
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Die Einbestellungen der russischen Diplomaten durch mehrere europäische Länder zeigen eine verstärkte diplomatische Reaktion auf die aggressiven Drohungen Russlands.
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