Hamburger lehnen Olympia-Bewerbung erneut ab: Bürgerentscheid zeigt klare Mehrheit gegen Spiele
Erneutes Debakel für Initiatoren: Hamburger stimmen gegen Olympia-Bewerbung

Image: Ntv
Die Hamburger Bevölkerung hat in einem Bürgerentscheid entschieden, dass die Stadt nicht für die Olympischen und Paralympischen Spiele kandidieren wird. Mit einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent sprachen sich 652.193 Wähler gegen die Bewerbung aus. Dies ist bereits das zweite Mal, dass Hamburg eine Olympiabewerbung ablehnt, nachdem 2015 eine ähnliche Entscheidung getroffen wurde.
- 01652.193 Stimmen wurden abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent entspricht.
- 02Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher gab das Scheitern der Bewerbung zu und informierte den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) über den Rückzug.
- 03Die Bürger hatten bereits 2015 gegen eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 gestimmt, damals mit 51,6 Prozent gegen die Bewerbung.
- 04Die verbleibenden Kandidaten für die deutsche Olympiabewerbung sind München, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin.
- 05Gegner der Bewerbung argumentierten mit finanziellen Risiken und Belastungen für die Bevölkerung.
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In einem klaren Votum hat die Hamburger Bevölkerung entschieden, dass die Stadt nicht für die Olympischen und Paralympischen Spiele kandidieren wird. Mit einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent und 652.193 abgegebenen Stimmen war die Mehrheit gegen die Pläne, die Spiele 2036, 2040 und 2044 an Alster und Elbe zu holen. Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gestand das Scheitern der Bewerbung ein und informierte den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) über den Rückzug. Dies ist bereits das zweite Mal, dass Hamburg eine Olympiabewerbung ablehnt, nachdem die Bürger bereits 2015 mit 51,6 Prozent gegen die Bewerbung für die Spiele 2024 stimmten. Der DOSB wird am 26. September entscheiden, mit welchem Kandidaten er ins internationale Bewerbungsverfahren geht. Die verbleibenden Bewerber sind München, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin, wobei Berlin auf ein Referendum verzichtet hat. Gegner der Bewerbung, darunter die Linke, die AfD und Umweltverbände, argumentierten mit finanziellen Risiken und den Belastungen für die Stadt und ihre Bewohner.
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Die Entscheidung beeinflusst die zukünftige sportliche und wirtschaftliche Entwicklung Hamburgs.
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