Hamburger Bürger lehnen Olympia-Bewerbung ab: Ein weiteres Debakel für die Stadt
Olympia in Deutschland: Hamburger stimmen gegen Bewerbung

Image: T-online
Die Hamburger Bevölkerung hat in einem Referendum gegen die Bewerbung der Stadt für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 gestimmt. Mit einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent und 652.193 abgegebenen Stimmen fiel das Ergebnis deutlich aus. Dies markiert erneut eine Niederlage für den rot-grünen Senat unter Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).
- 01652.193 Stimmen wurden abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent entspricht.
- 02Der rot-grüne Senat unter Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) erlebte eine erneute Niederlage, nachdem bereits 2015 eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 abgelehnt wurde.
- 03Gegner der Olympia-Bewerbung argumentierten mit finanziellen Risiken und negativen Auswirkungen auf die Stadt und die Umwelt.
- 04Ein breites Bündnis aus Politik, Sport und Wirtschaft unterstützte die Bewerbung, während die Linke, die AfD und Umweltschutzverbände sich dagegen aussprachen.
- 05Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September entscheiden, welcher Kandidat ins internationale Bewerbungsverfahren geht.
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In Hamburg haben die Bürger in einem Referendum entschieden, die Bewerbung der Stadt für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 abzulehnen. Mit einer Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent und insgesamt 652.193 Stimmen war das Ergebnis klar gegen die Pläne. Dies ist eine erneute Niederlage für den rot-grünen Senat unter Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), der sich aktiv für die Bewerbung eingesetzt hatte. Die Gegner der Bewerbung, darunter die Linke, die AfD und die Initiative 'NOlympia', argumentierten mit unkalkulierbaren finanziellen Risiken und möglichen Belastungen für die Bevölkerung und die Umwelt. Trotz der Unterstützung eines breiten Bündnisses aus Politik, Sport und Wirtschaft konnte die Bewerbung nicht überzeugen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September entscheiden, welcher Kandidat für die deutsche Olympiakandidatur ins internationale Bewerbungsverfahren geht, wobei Hamburg nun nicht mehr im Rennen ist.
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Die Ablehnung der Olympia-Bewerbung hat Auswirkungen auf die städtische Entwicklung und zukünftige Sportveranstaltungen in Hamburg.
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