Drastische Reformen im deutschen Gesundheitswesen angekündigt
Zuzahlung bei Medikamenten, Familienversicherung – Warken kündigt drastische GKV-Änderungen an
Image: welt
Gesundheitsministerin Nina Warken hat bedeutende Änderungen im deutschen Gesundheitswesen angekündigt, darunter die Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern bis 2028 und Anpassungen bei Zuzahlungen für Medikamente. Diese Reformen sollen helfen, ein erwartetes Defizit von 15 Milliarden Euro zu bekämpfen.
- 01Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern bis 2028.
- 02Einführung eines einkommensabhängigen Beitrags von 3,5 % für nicht beitragsfrei versicherte Ehepartner.
- 03Anpassung der Zuzahlungsbeiträge bei Medikamenten, die seit 2004 nicht mehr geändert wurden.
- 04Erwartetes Defizit von 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr, das bis 2030 auf 40 Milliarden Euro steigen könnte.
- 05Reformpaket soll bis zur Sommerpause im Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden.
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Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat bei einer Pressekonferenz in Berlin umfassende Reformen im deutschen Gesundheitswesen angekündigt. Ab 2028 wird die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern abgeschafft, wobei nur in Härtefällen eine Ausnahme gemacht wird. Stattdessen wird ein einkommensabhängiger Beitrag von 3,5 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens eingeführt. Zudem sollen die Zuzahlungsbeiträge für Medikamente angepasst werden, da diese seit 2004 nicht mehr verändert wurden. Warken warnte vor einem Defizit von 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr, das bis 2030 auf 40 Milliarden Euro ansteigen könnte. Um diesem Defizit entgegenzuwirken, plant die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket, das sicherstellen soll, dass die Ausgaben für medizinische Leistungen nicht stärker steigen als die Einnahmen der Krankenkassen. Der CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sprach sich zudem für eine drastische Reduzierung der Krankenkassen aus, was jedoch auf Kritik stieß. Warken betonte, dass die Reformen bis zur Sommerpause im Bundestag und idealerweise auch im Bundesrat abgeschlossen sein sollen.
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Die Reformen werden die finanzielle Belastung für viele Familien erhöhen, insbesondere für Ehepartner, die bisher beitragsfrei mitversichert waren. Dies könnte insbesondere Haushalte mit mittlerem Einkommen betreffen.
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