Die Erde wird nachts durch künstliches Licht immer heller: Eine globale Analyse
Wie eine "schwarze Murmel": Die Erde wird nachts immer heller
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Eine internationale Forschungsgruppe hat festgestellt, dass die Lichtemissionen auf der Erde zwischen 2014 und 2022 um 16 Prozent gestiegen sind, während die Weltbevölkerung nur um 10 Prozent wuchs. Besonders in Asien, insbesondere in China und Indien, nahm die nächtliche Beleuchtung zu, während Europa einen Rückgang verzeichnete, vor allem durch den Umstieg auf energieeffiziente LED-Technologien.
- 01Weltweite Lichtemissionen stiegen um 16 Prozent von 2014 bis 2022.
- 02Asien, insbesondere China und Indien, verzeichnete die größte Zunahme an nächtlicher Beleuchtung.
- 03Europa erlebte einen Rückgang der Lichtemissionen, besonders in Frankreich mit minus 33 Prozent.
- 04Technologische Fortschritte und Maßnahmen zur Reduzierung von Lichtverschmutzung trugen zum Rückgang in Europa bei.
- 05Die Studie nutzt 1,16 Millionen Satellitenaufnahmen zur Analyse der Lichtemissionen.
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Eine Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature, zeigt, dass die Lichtemissionen auf der Erde zwischen 2014 und 2022 um 16 Prozent gestiegen sind, während die Weltbevölkerung nur um 10 Prozent wuchs. Diese Zunahme ist besonders in Asien zu beobachten, wo Länder wie China und Indien signifikante Veränderungen aufweisen. In China konzentriert sich die Aufhellung auf die östlichen und zentralen Regionen, was auf Urbanisierung und industrielle Aktivitäten zurückzuführen ist. In Indien sind vor allem die wirtschaftlich starken Regionen im Süden heller geworden, während im Norden ein Programm zur Elektrifizierung ländlicher Gebiete zur Zunahme der Beleuchtung führte. Im Gegensatz dazu verzeichnete Europa einen Rückgang der nächtlichen Beleuchtung, insbesondere in Frankreich (minus 33 Prozent), Großbritannien (minus 22 Prozent) und den Niederlanden (minus 21 Prozent). Diese Entwicklung wird auf den technologischen Wandel zu energieeffizienten LED-Systemen und Maßnahmen zur Reduzierung von Lichtverschmutzung zurückgeführt. Die Forscher argumentieren, dass Veränderungen in der künstlichen Beleuchtung als Indikator für die sozioökonomische Entwicklung eines Landes gewertet werden sollten. Die Analyse basiert auf 1,16 Millionen Satellitenaufnahmen der NASA, die verschiedene atmosphärische Bedingungen berücksichtigt.
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Die Veränderungen in der nächtlichen Beleuchtung können auf sozioökonomische Entwicklungen hinweisen, was Auswirkungen auf die Planung von Infrastruktur und Energieeffizienz haben könnte.
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