Wirtschaftsministerium plant Auslagerung von Aufgaben an externe Berater
Wirtschaftministerium: Katherina Reiche will Aufgaben an Berater auslagern
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Das Bundeswirtschaftsministerium unter der Leitung von Katherina Reiche plant, zentrale strategische Aufgaben an externe Berater auszulagern. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund multipler Krisen und soll dazu dienen, das Ministerium agiler zu gestalten. Die Ausschreibung für die Beratungsleistungen wurde bereits veröffentlicht.
- 01Katherina Reiche plant, zentrale Aufgaben des Bundeswirtschaftsministeriums extern zu vergeben.
- 02Die Ausschreibung für Beratungsleistungen umfasst 9.000 Stunden pro Jahr.
- 03Die Kosten könnten sich auf mindestens rund zwei Millionen Euro belaufen.
- 04Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren mit Verlängerungsoption.
- 05Kritik kommt aus dem Ministerium selbst, da es sich um Kernaufgaben handelt.
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Das Bundeswirtschaftsministerium in Deutschland, geleitet von Katherina Reiche, plant die Auslagerung zentraler strategischer Aufgaben an externe Berater. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf die aktuellen Krisen getroffen, um das Ministerium effizienter und agiler zu gestalten. Laut einem Sprecher des Ministeriums sollen Leistungen ausgeschrieben werden, die von den Mitarbeitenden nicht selbst erbracht werden können. Die Ausschreibung für eine 'Rahmenvereinbarung strategische Top-Management-Beratung' wurde bereits am 31. März veröffentlicht, mit einer Bewerbungsfrist von 14 Tagen. Die Beratungsleistungen umfassen nicht nur klassische Beratung, sondern auch Unterstützung bei Themen wie Rohstoffsicherheit und industrieller Transformation. Der Beratungsbedarf wird auf 9.000 Stunden pro Jahr geschätzt, wobei die Kosten bei branchenspezifischen Stundensätzen zwischen 200 und über 600 Euro auf mindestens zwei Millionen Euro ansteigen könnten. Der Vertrag soll eine Laufzeit von zwei Jahren haben, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere zwei Jahre. Die Entscheidung stößt auf interne Kritik, da es sich um originäre Kernaufgaben der Verwaltung handelt.
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Die Auslagerung könnte die Effizienz des Ministeriums steigern und die Bearbeitung von wichtigen Themen beschleunigen, was letztlich auch die Bürger betreffen könnte.
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