Klingbeil präsentiert Konzept für staatliche Wohnungsbaugesellschaft in Deutschland
Vizekanzler legt Konzept vor: Klingbeil plant Staatsfirma für Wohnungsbau
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Angesichts der Wohnungsmarktk Krise plant Vizekanzler Lars Klingbeil die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft, um den Bau von bezahlbaren Immobilien voranzutreiben. Eine Grundgesetzänderung wäre erforderlich, um das Vorhaben umzusetzen, was die Koalition vor Herausforderungen stellt.
- 01Vizekanzler Lars Klingbeil schlägt eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft vor.
- 02Die Gesellschaft soll bezahlbaren Wohnungsbau fördern, ohne selbst als Baufirma zu agieren.
- 03Eine Grundgesetzänderung ist notwendig, um die Gesellschaft zu gründen.
- 04Die Koalition benötigt Unterstützung von anderen Parteien, um die notwendigen Mehrheiten zu erreichen.
- 05Die Wohnungs- und Baubranche äußert Skepsis gegenüber dem Konzept.
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Vizekanzler Lars Klingbeil hat ein Konzept zur Gründung einer Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau vorgestellt, um die Krise auf dem Wohnungsmarkt zu bekämpfen. Die neue Organisation soll den Bau von preiswerten Immobilien fördern, ohne selbst als Baufirma zu agieren. Laut dem Konzept, das der 'Süddeutschen Zeitung' vorliegt, ist der privatwirtschaftliche Wohnungsbaumarkt nicht in der Lage, den nötigen Neubau zu bezahlbaren Preisen zu realisieren. Daher soll der Bund als Mehrheitseigner private Investoren gewinnen und öffentliche Ausschreibungen für Wohnungsbauprojekte im bezahlbaren Preissegment durchführen. Ein zentrales Ziel ist es, die Baukosten auf unter 3000 Euro pro Quadratmeter zu senken. Allerdings wird die Umsetzung des Plans durch die Notwendigkeit einer Grundgesetzänderung erschwert, da das Wohnungswesen in Deutschland Ländersache ist. Die Koalition hat nicht die erforderlichen Zweidrittel-Mehrheiten im Bundestag und Bundesrat, weshalb sie auf Unterstützung von Parteien wie den Grünen oder der Linkspartei angewiesen ist. Die Wohnungs- und Baubranche zeigt sich skeptisch gegenüber der Idee einer Bundesgesellschaft.
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Die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft könnte den Druck auf den Wohnungsmarkt verringern und den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum für viele Menschen verbessern.
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