Untersuchung nach tödlichem Luftangriff in Nigeria angeordnet
Rund 60 Tote in Nigeria – Zweifel an Militärdarstellung, Regierung ordnet Untersuchung an
weltImage: welt
Nach einem Luftangriff der nigerianischen Luftwaffe auf mutmaßliche Dschihadisten, bei dem mindestens 56 Menschen auf einem Markt in Jilli, Nigeria, getötet wurden, hat die Regierung eine umfassende Untersuchung angeordnet. Die Streitkräfte behaupten, ein Extremistenlager angegriffen zu haben, während Berichte auf zivile Opfer hinweisen.
- 01Mindestens 56 Tote nach Luftangriff auf Markt in Jilli, Nigeria.
- 02Die nigerianische Regierung hat eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls angeordnet.
- 03Die Luftwaffe behauptet, ein Dschihadistenlager angegriffen zu haben.
- 04Ein UN-Bericht widerspricht der Darstellung der Luftwaffe und spricht von zivilen Opfern.
- 05Der Vorfall ereignete sich an der Grenze der Bundesstaaten Borno und Yobe.
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Am Samstag kam es in Jilli, Nigeria, zu einem verheerenden Luftangriff der nigerianischen Luftwaffe, bei dem mindestens 56 Menschen auf einem belebten Markt getötet wurden. Informationsminister Mohammed Idris gab am Dienstag bekannt, dass die Regierung eine „umfassende und unabhängige Untersuchung des Vorfalls“ angeordnet hat. Die Luftwaffe hatte zuvor erklärt, dass sie ein „Logistikdrehkreuz“ der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Westafrika (Iswap) angegriffen habe. Laut einem UN-Bericht, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte, trafen die Angriffe jedoch den Markt und führten zu zahlreichen zivilen Opfern. Die Situation wirft Fragen zur Genauigkeit der militärischen Berichterstattung und zur Sicherheit der Zivilbevölkerung auf.
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Dieser Vorfall hat das Vertrauen der Bevölkerung in die nigerianischen Streitkräfte und deren Fähigkeit, zivile Opfer zu vermeiden, erheblich erschüttert.
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