Cold Case: Angeklagter im Mordfall eines Professors von 1984 auf freien Fuß gesetzt
Professor vor 42 Jahren erstochen: Richter setzt Angeklagten in Cold-Case-Prozess auf freien Fuß
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Im Cold-Case-Prozess um den Mord an einem Psychologieprofessor in Hilden bei Düsseldorf im Jahr 1984 wurde der Angeklagte, ein heute 63-jähriger Italiener, auf freien Fuß gesetzt. Aufgrund fehlender rechtssicherer Mordmerkmale und der Verjährung für Totschlag kann er nicht verurteilt werden, obwohl DNA-Spuren ihn mit dem Tatort verbinden.
- 01Der Mord an einem Psychologieprofessor in Hilden geschah 1984.
- 02Der Angeklagte wurde aufgrund fehlender rechtssicherer Beweise auf freien Fuß gesetzt.
- 03DNA- und Fingerabdruckspuren verbinden den Angeklagten mit dem Tatort.
- 04Die Verjährungsfrist für Totschlag ist nach 20 Jahren abgelaufen.
- 05Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
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Im Fall des Mordes an einem Psychologieprofessor in Hilden bei Düsseldorf, der 1984 mit 24 Messerstichen getötet wurde, wurde der Angeklagte, ein 63-jähriger Italiener, auf freien Fuß gesetzt. Der Vorsitzende Richter stellte fest, dass 42 Jahre nach der Tat keine rechtssicheren Mordmerkmale festgestellt werden konnten. Daher könnte allenfalls eine Verurteilung wegen Totschlags in Betracht kommen, jedoch ist die Verjährungsfrist dafür bereits abgelaufen. Der Angeklagte hatte Fingerabdrücke und DNA-Spuren am Tatort hinterlassen, die mit der Leiche des Professors in Verbindung stehen. Trotz dieser Beweise wurde er freigelassen, da die Beweislage nicht ausreicht, um eine Verurteilung zu rechtfertigen. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, und die Verteidigung betonte die Unschuld des Angeklagten.
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Die Entscheidung des Gerichts wirft Fragen zur Gerechtigkeit in Cold-Case-Fällen auf und könnte das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Strafverfolgung beeinträchtigen.
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