Optimismus als Schutzfaktor gegen Demenz: Neue Studie zeigt positive Auswirkungen
Studie nennt Zusammenhang: Wie Optimismus gegen Demenz schützen soll
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Eine Langzeitstudie zeigt, dass Optimismus das Demenzrisiko um 15 Prozent senken kann. Forscher um Säde Stenlund fanden heraus, dass eine positive Lebenseinstellung nicht nur mit besseren Lebensgewohnheiten, sondern auch mit biologischen Faktoren zusammenhängt. Optimismus ist erlernbar und könnte eine wichtige Rolle in der Demenzprävention spielen.
- 01Optimismus senkt das Demenzrisiko um 15 Prozent.
- 02Die Studie analysierte Daten von 9071 älteren Erwachsenen in den USA.
- 03Optimismus ist nicht nur die Abwesenheit von Niedergeschlagenheit.
- 04Eine positive Lebenseinstellung kann biologisch und verhaltensbezogen wirken.
- 05Optimismus ist erlernbar und kann durch gezielte Übungen gesteigert werden.
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Eine neue Langzeitstudie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift der American Geriatrics Society, zeigt, dass Optimismus einen signifikanten Schutz gegen Demenz bieten kann. Die Forscher um die finnische Medizinerin Säde Stenlund untersuchten zwischen 2006 und 2020 die Daten von 9071 älteren Erwachsenen aus den USA und fanden heraus, dass eine leichte Steigerung des Optimismus das Demenzrisiko um 15 Prozent senken kann. Dieser Effekt blieb stabil, selbst wenn Faktoren wie Alter, Geschlecht und bestehende Krankheiten berücksichtigt wurden. Die Studie legt nahe, dass Optimismus nicht nur mit gesünderen Lebensgewohnheiten, wie häufigerer körperlicher Betätigung und stärkerem sozialen Netzwerk, sondern auch mit biologischen Faktoren wie einer besseren Immunantwort und höheren Antioxidantienwerten im Blut verbunden ist. Die Forscher schließen aus, dass eine pessimistische Einstellung lediglich ein frühes Symptom von Demenz sein könnte, was die Bedeutung einer positiven Lebenseinstellung für die kognitive Gesundheit unterstreicht. Zudem ist Optimismus erlernbar, was durch gezielte Übungen wie Dankbarkeitstagebücher und aktives Suchen nach positiven Aspekten gefördert werden kann. Diese Erkenntnisse könnten Optimismus-Trainings zu einem wertvollen Bestandteil der Demenzprävention machen.
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Die Erkenntnisse dieser Studie könnten dazu beitragen, neue Ansätze zur Prävention von Demenz zu entwickeln, die auf der Förderung von Optimismus basieren.
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