Wissenschaft erklärt das Schnurren von Katzen: Entspannung und Selbstberuhigung
Forscher lösen Rätsel - Warum schnurren Katzen so gern und so lange?
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Eine neue Studie der Universität Wien zeigt, dass Katzen schnurren können, ohne dabei erschöpft zu wirken. Die Geräusche entstehen durch spezielle Bindegewebspolster in den Stimmlippen, die bei normaler Atmung vibrieren. Schnurren dient nicht nur der Freude, sondern auch der Selbstberuhigung in Stresssituationen.
- 01Katzen können schnurren, ohne ständige Muskelarbeit leisten zu müssen.
- 02Die Geräusche entstehen durch weiche Bindegewebspolster in den Stimmlippen, die wie Schwingungskissen funktionieren.
- 03Katzen erreichen Schnurrlautstärken von bis zu 54 Dezibel.
- 04Schnurren kann eine Form der Selbstberuhigung sein, die auch in Stresssituationen oder bei Schmerzen auftritt.
- 05Die beruhigenden Vibrationen des Schnurrens wirken auch auf Menschen entspannend.
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Die Forschung hat neue Erkenntnisse über das Schnurren von Katzen gewonnen. Lange Zeit glaubten Wissenschaftler, dass das Schnurren durch Muskelarbeit im Kehlkopf erzeugt wird. Eine aktuelle Studie der Universität Wien zeigt jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Die Forscher untersuchten die Kehlköpfe verstorbener Katzen ohne Gehirnaktivität und entdeckten, dass die Stimmlippen durch spezielle Bindegewebspolster vibrieren können, ähnlich wie eine Gitarrensaite. Dies ermöglicht es Katzen, über lange Zeiträume zu schnurren, ohne müde zu werden, da die normale Atmung einen Großteil der Arbeit übernimmt. Interessanterweise schnurren Katzen nicht nur aus Freude, sondern auch in stressigen Situationen, was darauf hindeutet, dass Schnurren eine Form der Selbstberuhigung sein könnte. Die tiefen Vibrationen wirken beruhigend und viele Katzenhalter berichten von einem entspannenden Effekt beim Schnurren ihrer Tiere.
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