Rheinmetall fordert 12 Milliarden Euro für Fregattenbau und verzögert Marineprojekte
Deutliche Preissteigerung: Rheinmetall will offenbar zwölf Milliarden Euro für Fregatten-Bau
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Der Rüstungshersteller Rheinmetall verlangt rund 12 Milliarden Euro vom deutschen Bund für das Fregattenprogramm F126, was die Gesamtkosten auf etwa 14 Milliarden Euro erhöht. Aufgrund von Verzögerungen und Finanzierungsschwierigkeiten soll nun Rheinmetall als Generalunternehmer einspringen, während die Marine die Schiffe dringend vor 2030 benötigt.
- 01Rheinmetall fordert 12 Milliarden Euro für das Fregattenprogramm F126.
- 02Die Gesamtkosten für die sechs Fregatten steigen auf etwa 14 Milliarden Euro.
- 03Ursprünglich sollte die niederländische Damen-Werft die Schiffe bauen.
- 04Die Marine benötigt die Schiffe aufgrund der russischen Bedrohung vor 2030.
- 05Die Auslieferung des ersten Schiffes könnte sich auf 2032 verzögern.
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Der Rüstungshersteller Rheinmetall hat laut einem Bericht der 'Financial Times' rund 12 Milliarden Euro vom deutschen Bund für die Übernahme des Fregattenprogramms F126 gefordert. Dies würde die Gesamtkosten für die sechs geplanten Kriegsschiffe auf etwa 14 Milliarden Euro erhöhen. Der Bund hatte bereits 2 Milliarden Euro für den Start des Programms bereitgestellt. Aufgrund von Verzögerungen und Finanzierungsschwierigkeiten wird nun Rheinmetall als Generalunternehmer in Betracht gezogen, nachdem ursprünglich die niederländische Damen-Werft beauftragt war. Die Marine drängt auf eine schnelle Lieferung der Schiffe, um der russischen Bedrohung entgegenzuwirken, da sie die Fregatten idealerweise vor 2030 in Dienst stellen wollte. Der Bericht erwähnt auch, dass Rheinmetall eine Inflationsklausel in sein Angebot aufgenommen hat und die Auslieferung des ersten Schiffes auf 2032 verschoben werden könnte, was vier Jahre später als ursprünglich geplant wäre. Ein Sprecher von Rheinmetall erklärte, dass die Auslieferung möglicherweise auch früher erfolgen könnte, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
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Die Verzögerungen und Kostensteigerungen könnten die militärische Einsatzbereitschaft der Bundesmarine beeinträchtigen, was in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Lage von Bedeutung ist.
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