Thyssenkrupp behält vorerst Stahlsparte nach gescheiterten Verhandlungen mit Jindal
Thyssenkrupp will Stahlsparte doch behalten - vorerst
T-online
Image: T-online
Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat beschlossen, seine Stahlsparte vorerst nicht an den indischen Konkurrenten Jindal zu verkaufen. Die Gespräche wurden aufgrund verbesserter Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie in Europa und Fortschritte in der Sanierung der Sparte ausgesetzt. Langfristig plant Thyssenkrupp jedoch, sich vom Stahlgeschäft zu trennen.
- 01Thyssenkrupp setzt Verhandlungen mit Jindal aus.
- 02Verbesserte Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie in Europa.
- 03Ziel bleibt eine Verselbstständigung von Thyssenkrupp Steel Europe.
- 04Thyssenkrupp-Chef betont die Zukunftsfähigkeit des Stahlgeschäfts.
- 05EU plant stärkeren Schutz der europäischen Stahlindustrie.
Advertisement
In-Article Ad
Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat entschieden, seine Stahlsparte vorerst nicht an den indischen Konzern Jindal zu verkaufen, nachdem die Gespräche seit September 2022 kaum Fortschritte gemacht hatten. Die Entscheidung basiert auf den verbesserten Rahmenbedingungen für Stahlhersteller in Europa sowie den Fortschritten bei der Sanierung der Sparte. Thyssenkrupp-Chef Miguel López erklärte, dass die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung von Thyssenkrupp Steel so gut wie lange nicht mehr seien. Langfristig bleibt jedoch das Ziel, sich vom Stahlgeschäft zu trennen, möglicherweise durch eine Minderheitsbeteiligung an Thyssenkrupp Steel Europe. Die EU hat zudem die Bedeutung der Stahlproduktion für die industrielle Wertschöpfung erkannt und plant, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen.
Advertisement
In-Article Ad
Die Entscheidung von Thyssenkrupp könnte die Stabilität und Zukunft der Stahlproduktion in Europa sichern, was für Arbeitnehmer und Zulieferer in der Region von Bedeutung ist.
Advertisement
In-Article Ad
Reader Poll
Sollte Thyssenkrupp die Stahlsparte langfristig behalten?
Connecting to poll...
More about Thyssenkrupp
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.

