CDU-Politikerin Connemann fordert Widerspruchsregelung zur Organspende
„Schluss mit Abwarten und Verdrängen“ – Connemann fordert Widerspruchsregel bei Organspende
Image: Welt
Gitta Connemann, eine CDU-Politikerin, kritisiert die ablehnende Haltung der Kirchen zur Widerspruchsregelung bei der Organspende. Sie fordert, dass jeder 18-Jährige eine Entscheidung über seine Bereitschaft zur Organspende treffen muss, um die Zahl der Organspenden in Deutschland zu erhöhen.
- 01Gitta Connemann kritisiert die Kirchen für ihre ablehnende Haltung zur Widerspruchsregelung.
- 02Sie fordert, dass jeder 18-Jährige ein Schreiben erhält, um seine Entscheidung zur Organspende zu dokumentieren.
- 03Derzeit gilt nur ein ausdrückliches Ja als Zustimmung zur Organspende im Falle eines Hirntods.
- 04Die Zahl der Organspender in Deutschland ist im internationalen Vergleich niedrig.
- 05Aktuell haben nur etwa 550.000 Bundesbürger ihren Willen zur Organspende im Online-Register dokumentiert.
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Gitta Connemann, eine Bundestagsabgeordnete der CDU, hat die Kirchen für ihre ablehnende Haltung zur Einführung einer Widerspruchsregelung bei der Organspende kritisiert. Sie betonte, dass es nicht akzeptabel sei, dass Menschen nicht aktiv über ihre Bereitschaft zur Organspende entscheiden müssen. Connemann, die der evangelischen Kirche angehört, fordert, dass jeder, der 18 Jahre alt wird, ein Schreiben erhält, in dem er aufgefordert wird, seine Entscheidung zu dokumentieren. Sollte er sich nicht melden, wird dies als Zustimmung zur Organspende gewertet. Derzeit gilt in Deutschland nur ein ausdrückliches Ja als Zustimmung zur Organspende im Falle eines Hirntods, was die Zahl der Organspender im internationalen Vergleich niedrig hält. Trotz einer hohen allgemeinen Bereitschaft zur Organspende haben nur rund 550.000 Menschen ihren Willen im Online-Organspenderegister dokumentiert. Der Bundestag hatte 2020 beschlossen, an der bestehenden Zustimmungsregelung festzuhalten, gleichzeitig aber auch die Aufklärung über Organspende zu intensivieren.
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Die Einführung einer Widerspruchsregelung könnte die Zahl der Organspenden in Deutschland erheblich erhöhen.
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