Bundesregierung weist Putins Vorschlag zur Vermittlung durch Schröder zurück
Alt-Kanzler als Ukraine-Vermittler? - „Scheinangebot“! Regierung reagiert auf Putin-Vorschlag
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Die Bundesregierung hat den Vorschlag von Wladimir Putin, den ehemaligen Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Konflikt einzusetzen, als 'Scheinangebot' abgelehnt. Regierungskreise betonen, dass Russland seine Bedingungen nicht geändert hat und der Vorschlag daher unglaubwürdig sei.
- 01Putins Vorschlag wird von der Bundesregierung als unglaubwürdig eingestuft.
- 02Gerhard Schröder äußert sich nicht zu Putins Vorstoß.
- 03Michael Roth bezeichnet den Vorschlag als durchsichtiges Manöver.
- 04Die Bundesregierung fordert eine Verlängerung der Waffenruhe als ersten Schritt.
- 05Akzeptanz durch die Ukraine ist entscheidend für einen erfolgreichen Dialog.
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Die Bundesregierung hat den Vorschlag von Wladimir Putin, den ehemaligen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler im Ukraine-Konflikt zu benennen, scharf zurückgewiesen. Aus Regierungskreisen wird der Vorschlag als 'Scheinangebot' betrachtet, da Russland seine Bedingungen nicht geändert habe. Der Vorstoß kam während der Siegesparade in Moskau, wo Putin erklärte, er bevorzuge Schröder als Gesprächspartner für einen Dialog mit Europa. Schröder hat sich bislang nicht zu Putins Vorschlag geäußert, während Michael Roth, der frühere Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, den Vorschlag als durchsichtiges Manöver bezeichnete. Er betonte, dass ein echter Friedensprozess mit einem Waffenstillstand beginnen müsse und ein Vermittler nicht einfach Putins Freund sein könne. Die Akzeptanz durch die Ukraine sei entscheidend für eine glaubwürdige Vermittlung.
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Die Ablehnung des Vorschlags könnte die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts beeinträchtigen und zeigt, dass die Bundesregierung Putins Strategie durchschaut.
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