Internationale Freiwillige bereichern den Bundesfreiwilligendienst in Deutschland
„Hier ist das Leben besser“ – Bewerber aus aller Welt für den Bundesfreiwilligendienst
WeltImage: Welt
Munkhchuluun Otgondulam, eine 28-jährige Ärztin aus der Mongolei, arbeitet als Freiwillige im Altenpflegeheim Rind’sches Bürgerstift in Bad Homburg, Deutschland. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) 27 plus ermöglicht es älteren Freiwilligen, sich in sozialen Berufen zu engagieren. Immer mehr internationale Bewerber suchen Anschlussaufenthalte in Deutschland.
- 01Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) 27 plus erlaubt älteren Freiwilligen, sich in sozialen Berufen zu engagieren.
- 02Munkhchuluun Otgondulam (Tschuki) ist eine Ärztin aus der Mongolei, die in Deutschland als soziale Betreuerin arbeitet.
- 03Die Anzahl der internationalen Freiwilligen im BFD wächst stetig, 2025 waren 4.191 Bufdis aus dem Ausland.
- 04Unterkünfte stellen eine große Herausforderung für Freiwillige dar, da das Taschengeld oft nicht für Miete und Lebenshaltungskosten reicht.
- 05Tschuki plant, nach ihrem Freiwilligendienst eine Ausbildung zur Pflegefachkraft in Deutschland zu beginnen.
Advertisement
In-Article Ad
Munkhchuluun Otgondulam, genannt Tschuki, ist eine 28-jährige Ärztin aus der Mongolei, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) 27 plus als soziale Betreuerin im Altenpflegeheim Rind’sches Bürgerstift in Bad Homburg, Hessen, tätig ist. Der BFD ermöglicht es älteren Freiwilligen, sich in sozialen Berufen zu engagieren, ohne die Altersgrenze von 26 Jahren, die für andere Freiwilligendienste gilt. Im vergangenen Jahr waren 23 Prozent der 33.250 Bufdis über 27 Jahre alt. Tschuki hat in der Mongolei Medizin studiert und arbeitet nun seit fast einem Jahr in Deutschland, wo sie ihre Deutschkenntnisse verbessert und sich an die Arbeitsweise in deutschen Altenheimen gewöhnt hat. Sie ist überrascht über die Vielzahl an Altenheimen in Deutschland, da es in der Mongolei nur eines gibt. Die Arbeit umfasst Aktivitäten wie Singen, Gymnastik und Vorlesen, während sie aufgrund ihrer Vorbildung keine Pflegeaufgaben übernehmen darf. Die steigende Zahl internationaler Freiwilliger zeigt, dass viele Menschen, insbesondere Frauen Ende 20, in Deutschland Anschlussaufenthalte suchen. Trotz der Herausforderungen bei der Unterkunft, die oft ein Ablehnungsgrund sind, plant Tschuki, in Deutschland zu bleiben und eine Ausbildung zur Pflegefachkraft zu absolvieren. Ihre positive Einstellung und die Liebe zur deutschen Natur und den Menschen motivieren sie, ihre Zukunft hier zu gestalten.
Advertisement
In-Article Ad
Der Bundesfreiwilligendienst bietet internationalen Freiwilligen die Möglichkeit, in Deutschland zu arbeiten und sich weiterzubilden, was sowohl für die Freiwilligen als auch für die Einrichtungen, in denen sie tätig sind, von Vorteil ist.
Advertisement
In-Article Ad
Reader Poll
Wie wichtig ist der Bundesfreiwilligendienst für die Integration internationaler Freiwilliger in Deutschland?
Connecting to poll...
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.

