Uefa verhängt lebenslange Sperre gegen tschechischen Trainer Petr Vlachovsky
Fußball: Uefa sperrt tschechischen Trainer Petr Vlachovsky lebenslang

Image: T-online
Die Uefa hat den tschechischen Trainer Petr Vlachovsky wegen schwerer Verfehlungen lebenslang gesperrt, nachdem er über vier Jahre heimlich 14 Spielerinnen in Umkleiden gefilmt hatte. Dies folgt auf eine frühere Verurteilung durch ein tschechisches Gericht, das ihm eine Bewährungsstrafe und ein Berufsverbot auferlegte.
- 01Petr Vlachovsky wurde lebenslang gesperrt und darf keine fußballbezogene Tätigkeit mehr ausüben.
- 02Er wurde von einem tschechischen Gericht zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.
- 03Die Uefa fordert die Fifa auf, die Sperre weltweit anzuerkennen und ihm die Trainerlizenz zu entziehen.
- 04Vlachovsky trainierte über 15 Jahre Mädchen- und Frauenteams, darunter das U19-Nationalteam der Frauen.
- 05Die Spielergewerkschaft Fifpro begrüßte die Entscheidung der Uefa und betonte die Notwendigkeit, missbräuchliches Verhalten im Fußball zu bekämpfen.
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Die Uefa hat den tschechischen Trainer Petr Vlachovsky aufgrund schwerer Verfehlungen, die über einen Zeitraum von vier Jahren begangen wurden, lebenslang gesperrt. Der 42-Jährige hatte heimlich 14 Spielerinnen in Umkleiden und Duschen gefilmt, was zu seiner Verurteilung durch ein tschechisches Gericht führte. Dieses hatte ihm eine einjährige Haftstrafe auf Bewährung sowie ein fünfjähriges Berufsverbot auferlegt. Die Uefa hat die Entscheidung der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer (CEDB) am Dienstag bekannt gegeben und fordert den Weltverband Fifa auf, die Sperre international anzuerkennen. Zudem soll ihm die Trainerlizenz entzogen werden. Vlachovsky, der über 15 Jahre lang Mädchen- und Frauenteams beim tschechischen Erstligisten 1. FC Slovácko betreut hat, wurde im September 2023 festgenommen, nachdem die Polizei die heimlich aufgenommenen Videos entdeckt hatte. Laut der Spielergewerkschaft Fifpro erfuhren die betroffenen Spielerinnen erst nach seiner Festnahme von den Aufnahmen, die in einem Rucksack versteckt waren. Fifpro begrüßte die Entscheidung und betonte die Botschaft, dass missbräuchliches Verhalten im Fußball nicht toleriert wird.
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Die Entscheidung der Uefa sendet eine klare Botschaft an alle Trainer und Funktionäre im Fußball, dass missbräuchliches Verhalten nicht toleriert wird.
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