Lufthansa bleibt trotz steigender Kerosinkosten optimistisch hinsichtlich Gewinnzielen
Kerosinrechnung dürfte steigen: Lufthansa hält trotz Iran-Kriegs am Gewinnziel fest
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Die Lufthansa AG, mit Sitz in Frankfurt, plant trotz steigender Kerosinpreise und Streiks, ihren operativen Gewinn im Jahr 2023 um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Der Konzern erwartet eine Erhöhung der Kerosinkosten um 1,7 Milliarden Euro auf insgesamt 8,9 Milliarden Euro, plant jedoch Maßnahmen zur Kompensation.
- 01Lufthansa strebt an, den operativen Gewinn um über 10% zu steigern.
- 02Die Kerosinkosten könnten um 1,7 Milliarden Euro auf 8,9 Milliarden Euro steigen.
- 03Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 8% auf 8,75 Milliarden Euro.
- 04Der bereinigte operative Verlust reduzierte sich um 15% auf 612 Millionen Euro.
- 05Streiks belasteten die Lufthansa mit zusätzlichen Kosten von etwa 40 Millionen Euro.
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Die Lufthansa AG hat angekündigt, trotz der Herausforderungen durch den Iran-Krieg und steigende Kerosinpreise, ihre Gewinnziele für 2023 beizubehalten. Der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro um mehr als zehn Prozent übertreffen. Allerdings wird erwartet, dass die Kerosinkosten um 1,7 Milliarden Euro auf insgesamt 8,9 Milliarden Euro steigen. Um diese Kosten zu kompensieren, plant der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr, höhere Ticketerlöse, eine bessere Auslastung und Einsparungen zu nutzen. Im ersten Quartal konnte die Lufthansa ihren saisonüblichen Verlust verringern, der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Verlust sank um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro, was besser war als von Analysten erwartet. Im Vergleich zu europäischen Konkurrenten wie Air France-KLM, die ihren Verlust deutlich reduzieren konnten, steht die Lufthansa jedoch schlechter da. Streiks der Cockpit- und Kabinenbesatzung belasteten das Unternehmen zusätzlich mit Kosten von rund 40 Millionen Euro.
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Die steigenden Kerosinkosten könnten zu höheren Ticketpreisen führen, was sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber betrifft.
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