Frau erhält ihr präpariertes Herz zurück – ein Symbol des Überlebens
„Wollte nicht, dass es weggeworfen wird“ – diese Frau darf ihr Herz ins Regal stellen
Image: Welt
Martina Grabsch, 32 Jahre alt, erhält ihr Herz zurück, das nach einer Transplantation präpariert wurde. Das Herz, das 30 Jahre in ihrem Körper schlug, wird nun als Erinnerung an ihren Überlebenskampf in einem kleinen Schrein aufbewahrt. Grabsch möchte damit anderen zeigen, wie stark sie sein kann.
- 01Martina Grabsch erhielt ihr Herz zurück, das während ihrer Transplantation entfernt wurde und nun präpariert ist.
- 02Das Plastinarium in Guben, bekannt für die 'Körperwelten'-Ausstellungen, hat das Herz präpariert, nachdem Grabsch und ihre Familie darum baten.
- 03Grabsch plant, das Herz in einem Schrein mit Lichterketten und Schutzengeln aufzubewahren, um sich an ihre Stärke zu erinnern.
- 04Das Herz zeigt Operationsnähte und andere medizinische Eingriffe, was für die Ausbildung von Notfallsanitätern genutzt werden kann.
- 05Grabsch hat eine positive Einstellung zur Plastination und sieht sie als wertvoll für das Verständnis medizinischer Zusammenhänge.
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Martina Grabsch aus Wunstorf, Niedersachsen, erhält ihr Herz zurück, das nach einer Transplantation vom Plastinarium im brandenburgischen Guben präpariert wurde. Seit ihrer Geburt kämpfte sie mit gesundheitlichen Problemen, und im Januar 2025 erhielt sie ein Spenderherz. Grabsch wollte nicht, dass ihr Herz einfach entsorgt wird, und bat das Plastinarium, es zu präparieren. Der Prozess des Plastinierens ermöglicht es, das Herz für die Ewigkeit zu bewahren. Grabsch plant, das Herz in einem Schrein in ihrem Regal aufzubewahren, um sich an ihren Überlebenskampf zu erinnern. Sie möchte damit anderen zeigen, wie stark sie ist. Das Plastinarium erklärte, dass dieses Projekt eine Ausnahme darstellt, da normalerweise keine Auftragsarbeiten für private Zwecke durchgeführt werden. Grabsch betont, dass das präparierte Herz auch für die medizinische Ausbildung genutzt werden kann, da es zeigt, wie ein nicht gesundes Herz aussieht. Heute geht es ihr gut, und sie gewöhnt sich an ihr neues Spenderherz, während sie ihr eigenes Herz als Teil ihrer Geschichte zurückerhält.
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Martina Grabsch's Geschichte könnte anderen Patienten Mut machen und das Bewusstsein für Organspenden und medizinische Bildung erhöhen.
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