DFB verhängt strenge Strafen gegen Dynamo Dresden und Hertha BSC nach Ausschreitungen
„Pyrotechnik als Waffe gegen Menschen eingesetzt“ – DFB brummt Dynamo und Hertha deftige Strafen auf
Image: Welt
Nach schweren Ausschreitungen während eines Spiels zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC im April hat das DFB-Sportgericht harte Strafen verhängt. Dynamo muss 91.200 Euro zahlen, Hertha 152.000 Euro, und zudem wurde Dynamo ein Teilausschluss von 9.000 Stehplätzen auferlegt. Beide Klubs müssen ein Sicherheitskonzept für zukünftige Spiele erarbeiten.
- 01Dynamo Dresden muss eine Geldstrafe von 91.200 Euro zahlen, während Hertha BSC mit 152.000 Euro bestraft wurde.
- 02Dynamo erhielt einen Teilausschluss für zwei Spiele, wobei der K-Block (9.000 Stehplätze) leer bleiben muss.
- 03Die Ausschreitungen wurden durch den Diebstahl eines Fanbanners ausgelöst, was zu Verletzungen von mindestens 17 Personen führte.
- 04Beide Klubs müssen ein Sicherheitskonzept entwickeln, das die Ticketverkäufe auf die Hälfte des Kontingents für Gästefans beschränkt.
- 05Dynamo Dresden plant, gegen das Urteil Einspruch einzulegen, um die Entscheidung vor dem Sportgericht anzufechten.
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Im April kam es während eines Spiels zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC zu schweren Ausschreitungen, die eine Polizeihundertschaft und eine 15-minütige Unterbrechung des Spiels zur Folge hatten. Das DFB-Sportgericht verhängte daraufhin drastische Strafen: Dynamo muss 91.200 Euro zahlen, während Hertha mit einer Geldstrafe von 152.000 Euro belegt wurde. Zudem wurde Dynamo ein Teilausschluss von 9.000 Stehplätzen auferlegt, wobei der K-Block für zwei Spiele leer bleiben muss, eine der Strafen ist jedoch zur Bewährung ausgesetzt bis zum Ende der nächsten Saison. Auslöser der Gewalt war der Diebstahl eines Fanbanners, was zu einem gewaltsamen Konflikt zwischen den Fans führte, bei dem mindestens 17 Personen verletzt wurden. Beide Klubs sind verpflichtet, ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das unter anderem die Personalisierung von Tickets und die Bereitstellung von 30 Ordnern durch den Gastverein umfasst. Dynamo Dresden plant, gegen das Urteil Einspruch einzulegen, um die Entscheidung vor einem vollbesetzten Sportgericht zu überprüfen.
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Die Strafen und Sicherheitsmaßnahmen sollen die Sicherheit bei zukünftigen Spielen erhöhen und verhindern, dass ähnliche Vorfälle wieder auftreten.
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