Daten-Angriff auf Ministerinnen: Signal-App gehackt
Messenger-App gehackt - Daten-Angriff auf zwei Ministerinnen
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Die Signal-App, bekannt für ihre Sicherheit, wurde Ziel einer gezielten Phishing-Attacke, bei der unter anderem die Bildungsministerin Karin Prien und die Bauministerin Verena Hubertz Opfer wurden. Die Behörden vermuten eine staatlich gelenkte Aktion aus Russland, die auch andere hochrangige Politiker betrifft.
- 01Zielgerichtete Phishing-Attacke auf die Signal-App.
- 02Betroffen sind unter anderem Bildungsministerin Karin Prien und Bauministerin Verena Hubertz.
- 03Die Angreifer gaben sich als Signal-Support aus, um Zugang zu Konten zu erhalten.
- 04Der Generalbundesanwalt hat Ermittlungen eingeleitet.
- 05Die Nervosität im Bundestag wächst, ein Verbot der App wird jedoch abgelehnt.
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In einem besorgniserregenden Vorfall wurde die Messenger-App Signal, die für ihre Sicherheitsmerkmale bekannt ist, Ziel einer Phishing-Attacke. Regierungsmitglieder wie Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sind betroffen. Die Behörden gehen von einer staatlich gelenkten Aktion aus, möglicherweise aus Russland. Die Angreifer gaben sich als Signal-Support aus und konnten so Zugang zu privaten Chats und sensiblen Informationen erlangen. Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe hat bereits im Februar Ermittlungen aufgenommen, nachdem auch das Konto von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) gehackt wurde. Trotz der wachsenden Nervosität im Bundestag lehnt die Vizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) ein Verbot der Signal-App ab, da die Abgeordneten letztlich frei in ihrer Wahl der Kommunikationsmittel seien.
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Die Sicherheitslücke in der Signal-App könnte das Vertrauen in digitale Kommunikationsmittel unter Regierungsmitgliedern und der Öffentlichkeit beeinträchtigen.
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