Protest in Hamm: Klimaaktivisten setzen Zeichen gegen neue Gaskraftwerke
Hamm: Klimaschützer protestieren mit einem Windrad aus Menschen gegen geplante Gaskraftwerke

Image: Der Spiegel
In Hamm, Nordrhein-Westfalen, demonstrierten etwa 2000 Klimaaktivisten gegen den Bau neuer Gaskraftwerke, indem sie ein symbolisches Windrad aus Menschen formten. Die Aktion, organisiert von Gruppen wie Fridays for Future und Greenpeace, forderte eine Energiewende ohne fossile Brennstoffe und kritisierte die geplanten Investitionen in klimaschädliche Infrastruktur.
- 01Rund 2000 bis 5000 Menschen nahmen an der Demonstration in Hamm teil, um gegen neue Gaskraftwerke zu protestieren.
- 02Die geplanten Gaskraftwerke sollen zunächst mit Erdgas betrieben werden, bevor sie auf Wasserstoff umgestellt werden.
- 03Die Organisatoren betonten, dass die Zukunft den erneuerbaren Energien gehören sollte, nicht neuen fossilen Abhängigkeiten.
- 04Die Protestaktionen in Hamm sind Teil eines größeren Engagements, das auch ein Klimacamp im Lippepark umfasst.
- 05Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren gegen Aktivisten ein, die in Gelsenkirchen Firmengelände besetzten.
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In Hamm, Nordrhein-Westfalen, haben etwa 2000 Klimaaktivisten ein starkes Zeichen gegen den geplanten Bau neuer Gaskraftwerke gesetzt, indem sie ein symbolisches Windrad aus Menschen formten. Die Demonstration, die unter dem Motto »Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen« stand, wurde von Organisationen wie Fridays for Future, Greenpeace, BUND und Campact organisiert. Die Aktivisten kritisierten die Bundesregierung für ihre Pläne, neue Gaskraftwerke zu bauen, die zunächst mit Erdgas betrieben werden sollen, und forderten stattdessen einen entschlossenen Ausbau erneuerbarer Energien. Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass Investitionen in fossile Infrastruktur die Fortschritte der Energiewende behindern würden. Begleitend zur Demonstration fand ein Klimacamp im Lippepark statt, während in der Region auch andere Protestaktionen stattfanden, die von der Polizei mit Strafverfahren gegen Aktivisten beantwortet wurden. Die Polizei berichtete von 258 Verfahren, darunter wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung.
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Die Proteste in Hamm könnten den politischen Diskurs über die Energiepolitik der Bundesregierung beeinflussen.
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