Russland gesteht vorübergehende Kraftstoffprobleme aufgrund ukrainischer Angriffe ein
Wegen Kiews Angriffen – Moskau gibt „vorübergehende“ Kraftstoff-Probleme zu
Image: Welt
Das russische Energieministerium hat bestätigt, dass die Kraftstoffversorgung in mehreren südlichen Regionen aufgrund von ukrainischen Luftangriffen beeinträchtigt ist. Ein neu gebildeter Stab soll die Versorgung sichern, während die Ölproduktion hinter den Erwartungen zurückbleibt.
- 01Russland hat vorübergehende Schwierigkeiten bei der Kraftstoffversorgung aufgrund verstärkter ukrainischer Luftangriffe eingeräumt.
- 02Ein Stab im Energieministerium wurde eingerichtet, um eine stabile Kraftstoffversorgung zu gewährleisten.
- 03Vizeregierungschef Alexander Nowak gab zu, dass die Ölproduktion derzeit unter den geplanten Mengen liegt.
- 04Die russische Regierung hat die Ausfuhr von Kerosin bis Ende November untersagt.
- 05Ukrainische Drohnenangriffe zielen darauf ab, den Treibstoffnachschub der russischen Armee zu stören.
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Das russische Energieministerium hat in einer Mitteilung auf Telegram eingeräumt, dass die Kraftstoffversorgung in mehreren südlichen Regionen des Landes aufgrund verstärkter ukrainischer Luftangriffe vorübergehend beeinträchtigt ist. Um diese Probleme zu bewältigen, wurde ein neuer Stab im Energieministerium eingerichtet, der in Zusammenarbeit mit Unternehmen des Kraftstoff- und Energiesektors eine stabile Versorgung sicherstellen soll. Vizeregierungschef Alexander Nowak bestätigte beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum, dass die Ölproduktion in Russland derzeit hinter den ursprünglich geplanten Mengen zurückbleibt, was auf unplanmäßige Reparaturen zurückgeführt wird. Zudem haben die von Moskau eingesetzten Behörden auf der annektierten Krim und im Gebiet Luhansk die Benzinausgabe bereits eingeschränkt. Erstmals hat die russische Regierung auch die Ausfuhr von Kerosin bis Ende November untersagt. Diese Maßnahmen sind Teil der Reaktionen auf die ukrainischen Gegenangriffe, die seit Monaten Drohnenangriffe auf die russische Ölindustrie durchführen, um die Versorgung der russischen Armee zu stören und die Einnahmen aus dem Energiesektor zu verringern.
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Die vorübergehenden Kraftstoffprobleme könnten zu Engpässen in der Versorgung führen, was die Mobilität und Wirtschaft in betroffenen Regionen beeinträchtigen könnte.
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