Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wehrt sich gegen Vorwürfe der Nähe zur Gaslobby
Kritik an Reiche reißt nicht ab: Wirtschaftsministerin: "War nie in der Gaslobby tätig"
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht sich wachsenden Vorwürfen bezüglich ihrer Verbindungen zur Gasindustrie ausgesetzt. Sie betont, nie in der Gaslobby tätig gewesen zu sein und verweist auf ihre Arbeit im Bereich erneuerbare Energien. Kritiker, darunter die Bewegung Fridays for Future, werfen ihr jedoch vor, die Interessen fossiler Brennstoffe zu fördern.
- 01Katherina Reiche betont, dass sie nie in der Gaslobby tätig war.
- 02Fridays for Future kritisiert ihre Nähe zur Gasindustrie und fordert mehr Klimaschutz.
- 03Reiche war Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, die auch Gasgeschäft betreibt.
- 04Berichte deuten darauf hin, dass ihr Ministerium die Gasindustrie bei der Energiepolitik bevorzugt.
- 05Vizekanzler Lars Klingbeil warnt vor einer Verzögerung der Energiewende durch Reiches Politik.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche steht unter Druck, nachdem ihr vorgeworfen wird, enge Verbindungen zur fossilen Energiewirtschaft zu haben. Sie wies diese Vorwürfe zurück und erklärte, dass sie nie in der Gaslobby tätig gewesen sei. Reiche betonte, dass ihre frühere Tätigkeit bei Westenergie sich auf den Ausbau erneuerbarer Energien konzentrierte. Kritiker, darunter die Aktivistin Carla Reemtsma von Fridays for Future, werfen ihr jedoch vor, die Interessen der Gasindustrie zu vertreten und eine Umverteilung zugunsten fossiler Großkonzerne zu fördern. Zudem wird berichtet, dass ihr Ministerium den Energiekonzern EnBW um Argumente für Gaskraftwerke gebeten hat, was Bedenken hinsichtlich der Priorisierung fossiler Brennstoffe aufwirft. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisierte, dass Reiche sich für teure und klimaschädliche Gaskraftwerke einsetzt, anstatt kostengünstige und klimafreundliche Speicherlösungen zu fördern. Auch Vizekanzler Lars Klingbeil äußerte Bedenken, dass Reiches Politik die Energiewende ausbremsen könnte.
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Die Kontroversen um Katherina Reiches Politik könnten die zukünftige Energieversorgung und den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland beeinflussen.
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