Matthias Hundt tritt nach nur zwei Monaten als Berlins Staatssekretär für Digitalisierung zurück
Berliner Staatssekretär für Digitalisierung bittet um Entlassung – nach zwei Monaten im Amt
Image: Welt
Matthias Hundt, Berlins Staatssekretär für Digitalisierung, hat nach nur zwei Monaten im Amt um seine Entlassung gebeten. Der Rücktritt erfolgt im Kontext von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Insolvenzstraftaten seines Unternehmens. Dies wirft Fragen zur Personalpolitik des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner auf.
- 01Matthias Hundt trat sein Amt im März 2023 an und war für die Digitalisierung der Berliner Verwaltung zuständig.
- 02Er bat um seine Entlassung aufgrund einer 'unerträglichen Belastung' durch eine Medienkampagne und die laufenden Ermittlungen.
- 03Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen Insolvenzstraftaten im Zusammenhang mit Hundts Beratungsunternehmen, das in Insolvenz geraten ist.
- 04Der Rücktritt wird als Tiefpunkt für die Personalpolitik von Kai Wegner (CDU) angesehen, der Hundt ernannt hatte.
- 05Die Opposition kritisiert Wegner scharf und warnt, dass die Verwaltungsmodernisierung in Berlin gefährdet ist.
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Matthias Hundt, der Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung in Berlin, hat nach nur zwei Monaten im Amt um seine Entlassung gebeten. In seiner Erklärung äußerte er, dass die aktuelle Medienkampagne ihm keine Chance lasse, seine Ziele zu verfolgen. Hundt war erst im März 2023 aus Dresden nach Berlin gewechselt und übernahm die Verantwortung für die Digitalisierung der Verwaltung. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen ihn wegen Insolvenzstraftaten im Zusammenhang mit seiner Beratungsfirma, die Insolvenz angemeldet hat. Die Opposition, insbesondere die SPD und die Grünen, kritisieren Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für die Personalpolitik und warnen, dass die Verwaltungsmodernisierung in Berlin gefährdet sei. Der Rücktritt von Hundt wird als weiterer Rückschlag in einem Jahr angesehen, in dem Wegner unter Druck steht, insbesondere nach einem Stromausfall, der im Januar für viel Kritik sorgte. Die Situation wirft Fragen zur Stabilität der Berliner Regierung auf.
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Der Rücktritt von Hundt könnte die Fortschritte in der Digitalisierung der Berliner Verwaltung gefährden.
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