Bayerisches Hotel verweigert Israelis den Aufenthalt aufgrund antisemitischer Äußerungen
Bayerisches Hotel lehnt Israelis ab - „Sorry, hier sind Juden nicht erlaubt“
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Ein Hotel in Lam, Bayern, lehnte die Buchung eines israelischen Paares ab und äußerte, dass „Juden nicht erlaubt“ seien. Der Vorfall löste Empörung aus, führte zu Ermittlungen wegen Volksverhetzung und zur Entfernung des Hotels von Booking.com. Die Generalkonsulin Talya Lador-Fresher fordert ein klares Zeichen gegen Antisemitismus.
- 01Das Hotel „Zum Hirschen“ in Lam lehnte die Buchung eines israelischen Paares mit der Begründung ab, dass „Juden nicht erlaubt“ seien.
- 02Die Generalkonsulin von Israel in München, Talya Lador-Fresher, äußerte sich schockiert über den Vorfall und warnte vor dem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland.
- 03Die bayerische Antisemitismusbeauftragte, Dr. Ludwig Spaenle, leitete den Vorfall an die Behörden weiter und die Generalstaatsanwaltschaft München hat Ermittlungen eingeleitet.
- 04Das Hotel entschuldigte sich und erklärte, die Antwort sei als Reaktion auf angebliche Fake-Buchungen entstanden, was jedoch nicht akzeptiert wird.
- 05Das betroffene Ehepaar wurde für eine Woche kostenlos in die Oberpfalz eingeladen, während das Hotel mit Drohungen konfrontiert ist.
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Ein israelisches Ehepaar, das einen Aufenthalt im Hotel „Zum Hirschen“ in Lam, Bayern, buchen wollte, erhielt die schockierende Nachricht, dass „Juden nicht erlaubt“ seien. Dieser Vorfall verbreitete sich schnell und führte zu einer Überprüfung durch das israelische Generalkonsulat in München, das die Echtheit der Nachricht bestätigte. Die Generalkonsulin Talya Lador-Fresher äußerte sich entsetzt und warnte vor dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Der Vorfall wurde an die bayerischen Behörden weitergeleitet, und die Generalstaatsanwaltschaft München hat Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingeleitet. Das Hotel entschuldigte sich und erklärte, die Antwort sei aus einer Annahme über Fake-Buchungen resultiert. Dennoch wird diese Erklärung von der Generalkonsulin als inakzeptabel angesehen. Das betroffene Paar wurde für eine Woche kostenlos in die Region eingeladen, während das Hotel mit Drohungen konfrontiert wird und von Booking.com entfernt wurde.
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Der Vorfall hat das öffentliche Bewusstsein für Antisemitismus in Deutschland geschärft und zeigt die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Diskriminierung.
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