Rekordzahl an Genehmigungen für den Mount Everest: Kletterstau droht
Rekordzahl an Genehmigungen - Kletterstau am Mount Everest befürchtet
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Nepal hat eine Rekordzahl von 492 Genehmigungen für die Besteigung des Mount Everest in der Frühjahrssaison erteilt, was Experten und Sherpa-Bergführern Sorgen über mögliche Kletterstaus bereitet. Die Schließung der tibetischen Seite durch China hat zu einem Anstieg der Anmeldungen aus China, den USA und Indien geführt.
- 01Nepal hat mit 492 Genehmigungen einen neuen Rekord für die Everest-Besteigung aufgestellt.
- 02Die Schließung der tibetischen Seite durch China führt zu einem Anstieg der Kletterer auf der nepalesischen Seite.
- 03Experten befürchten Kletterstaus aufgrund der hohen Anzahl an Bergsteigern und Verzögerungen.
- 04Die Gebühren für die Besteigung des Everest wurden von 11.000 auf 15.000 US-Dollar erhöht.
- 05Die Einnahmen aus den Genehmigungen belaufen sich bisher auf über 7,1 Millionen US-Dollar.
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Nepal hat in der aktuellen Frühjahrssaison mit 492 Genehmigungen eine Rekordzahl für die Besteigung des Mount Everest (8849 Meter) erteilt, was Bedenken hinsichtlich möglicher Kletterstaus aufwirft. Die Schließung der tibetischen Seite durch China hat dazu geführt, dass viele Bergsteiger auf die nepalesische Südseite ausweichen. Die meisten Anmeldungen stammen aus China, gefolgt von Abenteurern aus den USA und Indien. Die Klettersaison begann jedoch mit Verzögerungen, da ein Eisblock im Khumbu-Eisfall die zentrale Aufstiegsroute blockierte. Sherpa-Bergsteiger haben mittlerweile die Route bis zum letzten Hochlager (Camp 4 auf 7906 Meter) geöffnet. Aufgrund der hohen Anzahl an Genehmigungen und der bestehenden Hindernisse wird nun befürchtet, dass es zu gefährlichen Engpässen in der sogenannten „Todeszone“ kommen könnte. Für Nepal sind die Einnahmen aus den Genehmigungen eine wichtige Einnahmequelle, die bisher über 7,1 Millionen US-Dollar (etwa 6 Millionen Euro) eingebracht haben.
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Die hohe Anzahl an Genehmigungen könnte zu gefährlichen Situationen für Bergsteiger führen, was die Sicherheit auf dem Everest beeinträchtigen könnte.
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