Lars Klingbeil warnt vor längerem Energiepreisschock und kritisiert US-Politik im Iran
Klingbeil stellt Deutsche auf „längeren Energiepreisschock“ ein – und kritisiert die USA
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erwartet, dass die deutsche Wirtschaft durch den Iran-Krieg stärker belastet wird, und warnt vor einem längeren Energiepreisschock. Er kritisiert die US-Politik und fordert Reformen, während die Bundesregierung ihre Wachstumserwartungen nach unten korrigiert.
- 01Lars Klingbeil warnt vor einem längeren Energiepreisschock für Deutschland.
- 02Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs sind bereits spürbar.
- 03Die Bundesregierung plant vorübergehende Steuersenkungen auf Diesel und Benzin.
- 04Wachstumserwartungen für das Bruttoinlandsprodukt werden deutlich gesenkt.
- 05Die Weltbank plant einen Krisenfonds von bis zu 100 Milliarden US-Dollar für die ärmsten Länder.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington besorgt über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Deutschland. Er warnte, dass die Deutschen sich auf einen längeren Energiepreisschock einstellen müssen und die ökonomischen Konsequenzen des Krieges spürbar sind. Klingbeil kritisierte die US-Politik im Iran und betonte, dass Deutschland sich unabhängiger machen müsse. Um den hohen Spritpreisen entgegenzuwirken, plant die schwarz-rote Koalition vorübergehende Steuersenkungen von etwa 17 Cent brutto pro Liter für Diesel und Benzin. Zudem wird erwartet, dass die Bundesregierung ihre Wachstumserwartungen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,0 Prozent auf 0,6 Prozent senken wird. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wies darauf hin, dass der Krieg auch die Weltwirtschaft und die ärmsten Menschen weltweit unter Druck setzt, und begrüßte die Initiative der Weltbank, einen Krisenfonds von bis zu 100 Milliarden US-Dollar für die ärmsten Länder einzurichten.
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Die Warnung vor einem längeren Energiepreisschock könnte die Lebenshaltungskosten für Verbraucher in Deutschland erhöhen, während die Steuersenkungen kurzfristig eine Entlastung bieten sollen.
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