Weltweiter Weinkonsum erreicht historisches Tief
Weltweiter Weinkonsum sinkt auf niedrigsten Stand seit knapp 70 Jahren
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Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf 208 Millionen Hektoliter gesunken, was einem Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Hauptgründe sind gesellschaftliche Veränderungen und wirtschaftliche Unsicherheiten, die die Nachfrage in wichtigen Märkten wie den USA, China und Frankreich stark belasten.
- 01Der weltweite Weinkonsum ist auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken.
- 02Frankreich, Italien und Deutschland verzeichnen signifikante Rückgänge im Weinverbrauch.
- 03Die USA bleiben der größte Weinmarkt, verzeichnen jedoch ebenfalls einen Rückgang von 4,3 Prozent.
- 04Gesellschaftliche Veränderungen und wirtschaftliche Unsicherheiten sind Hauptursachen für den Rückgang.
- 05Der Trend geht zu hochwertigeren Weinen, was dem Wert des Weinmarktes zugutekommt.
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Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf 208 Millionen Hektoliter gesunken, was den niedrigsten Stand seit 1957 darstellt. Dies entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Rückgang von 14 Prozent seit 2018, wie die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) mitteilte. Die Ursachen für diesen Rückgang sind vielfältig und umfassen langfristige gesellschaftliche Veränderungen sowie jüngste wirtschaftliche Unsicherheiten, die von der Corona-Pandemie über Inflation bis hin zu Zollfragen reichen. Besonders stark betroffen sind Märkte wie die USA, China und Frankreich, wo der Konsum seit Jahrzehnten rückläufig ist. In Frankreich sank der Konsum auf 22 Millionen Hektoliter, was einem Rückgang von 3 Prozent entspricht. In Italien betrug der Rückgang 9,4 Prozent, während Deutschland mit 17,8 Millionen Hektolitern einen Rückgang von 4,3 Prozent verzeichnete. Trotz des Rückgangs in den Absatzmengen gibt es einen Trend hin zu besseren und teureren Weinen, was dem Wert des Weinmarktes zugutekommt. Der OIV zufolge verändern sich auch die Konsumgewohnheiten, da neue, digital orientierte Bevölkerungsgruppen den Weinmarkt neu definieren.
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Der Rückgang des Weinkonsums könnte die Weinproduzenten und -händler in den betroffenen Ländern wirtschaftlich belasten, was zu einem Anstieg der Preise und möglicherweise zu Arbeitsplatzverlusten führen könnte.
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