WHO fordert Waffenstillstand zur Bekämpfung von Ebola im Kongo
Ebola: WHO ruft zu Waffenstillstand im Kongo auf

Image: Der Spiegel
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert einen sofortigen Waffenstillstand im Osten der Demokratischen Republik Kongo, um die Ausbreitung des Ebola-Virus einzudämmen. Der Konflikt behindert die medizinische Versorgung und die Isolation von Infizierten, während die Nachbarländer Maßnahmen ergreifen, um die Epidemie einzudämmen.
- 01Die WHO warnt vor einer 'katastrophalen Kollision von Krankheit und Konflikt' im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
- 02Es gibt keinen zugelassenen Impfstoff oder spezifische Medikamente gegen den Ebola-Stamm Bundibugyo, was die Bekämpfung der Epidemie erschwert.
- 03Die kongolesische Regierung meldete etwa 930 Verdachtsfälle und 220 Todesfälle im Zusammenhang mit Ebola.
- 04Der Flughafen in Bunia ist geschlossen, was die Lieferung von Hilfsmaterialien in die betroffene Region erschwert.
- 05Die Nachbarländer, wie Uganda, haben die Grenzen zur DR Kongo geschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.
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Im Osten der Demokratischen Republik Kongo toben seit Jahren schwere Kämpfe zwischen Rebellengruppen und dem Militär, was die medizinische Versorgung während eines Ebola-Ausbruchs erheblich behindert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen sofortigen Waffenstillstand gefordert, um die Ausbreitung des Ebola-Virus zu stoppen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnte vor einer 'katastrophalen Kollision von Krankheit und Konflikt' und betonte, dass die Behandlung von Infizierten unter höchsten Sicherheitsstandards erforderlich sei. In der Provinz Ituri, die am stärksten betroffen ist, fehlt es an medizinischer Ausstattung, und Proben von Verdachtsfällen müssen über 1.700 Kilometer nach Kinshasa geschickt werden, da es in Bunia kein Labor gibt. Der Flughafen in Bunia ist geschlossen, was die Anlieferung von Hilfsgütern erschwert. Die Situation wird durch die Schließung der Grenzen durch Nachbarländer wie Uganda verschärft, um die Epidemie einzudämmen. Die WHO appelliert an die Kriegsparteien, das Überleben der Menschen über alles andere zu stellen.
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Die anhaltenden Kämpfe und die Ebola-Epidemie gefährden die Gesundheit der Bevölkerung und erschweren die medizinische Versorgung.
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