Eiskern in der Antarktis liefert Beweise für Supernova-Ereignisse
In der Antarktis gefunden - Eiskern beweist Flug der Erde durch eine Supernova
BildImage: Bild
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden haben in der Antarktis das radioaktive Isotop Eisen-60 nachgewiesen, das auf die Reise der Erde durch die Überreste einer Supernova hinweist. Die Analyse von 295 Kilogramm Eis zeigt, dass unser Sonnensystem seit mindestens 80.000 Jahren Material aus einer interstellaren Wolke aufnimmt.
- 01Eisen-60 wurde in 295 Kilogramm Antarktis-Eis nachgewiesen.
- 02Der Fund deutet darauf hin, dass die Erde durch die Trümmer einer Supernova reist.
- 03Eisen-60 ist auf der Erde nicht natürlich vorhanden und kann nur durch Supernova-Explosionen entstehen.
- 04Die Konzentration von Eisen-60 im Eis war höher als durch normale kosmische Strahlung erklärbar.
- 05Das Sonnensystem nimmt seit mindestens 80.000 Jahren Material aus einer interstellaren Wolke auf.
Advertisement
In-Article Ad
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dominik Koll (Nuklearastrophysiker am Helmholtz-Zentrum Dresden) hat in der Antarktis das radioaktive Isotop Eisen-60 entdeckt, das aus einer Zeit vor etwa 40.000 bis 81.000 Jahren stammt. Diese Entdeckung ist bedeutend, da Eisen-60 auf der Erde nicht in nennenswerten Mengen vorkommt und nur bei Supernova-Explosionen entsteht. Die Forscher analysierten 295 Kilogramm Eis und fanden eine höhere Konzentration von Eisen-60, als es durch natürliche kosmische Strahlung erklärbar wäre. Dies deutet darauf hin, dass das Material aus einer interstellaren Wolke stammt, durch die sich unser Sonnensystem bewegt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht und erweitern unser Verständnis über die kosmischen Einflüsse auf die Erde.
Advertisement
In-Article Ad
Advertisement
In-Article Ad
Reader Poll
Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach die Erforschung von Supernova-Ereignissen für unser Verständnis des Universums?
Connecting to poll...
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.


