Kritik an Schulbüchern: Verlag aus Nordrhein-Westfalen unter Verdacht der KI-Nutzung
Kritik an Lehrmaterial - Schulbuch-Verlag unter KI-Verdacht
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Der Kohl-Verlag aus Kerpen, Nordrhein-Westfalen, steht in der Kritik, Lehrmaterialien unter Verwendung von künstlicher Intelligenz erstellt zu haben. Massive Fehler in den Schulbüchern, darunter falsche Darstellungen und nicht existierende Autoren, haben zu einem Rückruf der betroffenen Materialien geführt.
- 01Der Kohl-Verlag soll Lehrmaterialien mithilfe von KI erstellt haben.
- 02Massive Fehler in Mathematik- und Geschichtsbüchern wurden festgestellt.
- 03Die angebliche Autorin existiert nicht, ihr Foto war ein Stockbild.
- 04Der Verlag hat alle beanstandeten Bücher aus dem Programm genommen.
- 05Interne Qualitätskontrollen sollen verbessert werden.
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Der Kohl-Verlag, ansässig in Kerpen, Nordrhein-Westfalen, sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber, nachdem bekannt wurde, dass Lehrmaterialien möglicherweise mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Berichten zufolge sind in den Schulbüchern, die insbesondere für Schüler mit Förderbedarf gedacht sind, gravierende Fehler aufgetreten. So wurden in einem Mathematikbuch Rechenaufgaben falsch bebildert, was Schüler daran hinderte, die Aufgaben zu lösen. Die Bilder wiesen typische Fehler von KI-Generatoren auf, wie Menschen mit zu vielen Fingern und verzerrten Gesichtern. Besonders schwerwiegend sind die Fehler in einem Geschichtsbuch für die Klassen 8 bis 11, in dem Frankreich fälschlicherweise als Sowjetunion bezeichnet wird und ein Bild von Adolf Hitler mit einem auf dem Kopf stehenden Buch „Mein Kampf“ gezeigt wird. Die angebliche Autorin Anni Kolvenbach existiert nicht, ihr Foto war ein Stockbild. Der Verlag hat auf die Vorwürfe reagiert und alle beanstandeten Bücher aus dem Programm genommen, während interne Abläufe zur Qualitätssicherung verbessert werden sollen. Ob tatsächlich KI zum Einsatz kam, bleibt jedoch unklar.
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Die Fehler in den Schulbüchern könnten das Lernen von Schülern erheblich beeinträchtigen und das Vertrauen in Bildungsressourcen untergraben.
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