US-Handelsminister Lutnick sieht sich schweren Vorwürfen im Epstein-Fall ausgesetzt
Schwere Vorwürfe gegen US-Handelsminister Lutnick im Fall Epstein
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US-Handelsminister Howard Lutnick steht nach einer Befragung im US-Parlament zu seinen Verbindungen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter massivem Druck. Abgeordnete werfen ihm vor, die Öffentlichkeit über seine Kontakte belogen zu haben, und fordern seinen Rücktritt. Ein Kontrollausschuss untersucht die Verstrickungen von Epstein und seinen Einfluss.
- 01Howard Lutnick wird vorgeworfen, die Öffentlichkeit über seine Kontakte zu Jeffrey Epstein belogen zu haben.
- 02Demokratische Abgeordnete fordern Lutnicks Rücktritt aufgrund seiner Aussagen.
- 03Eine Untersuchung soll klären, wie Epstein zu Einfluss und Reichtum gelangte.
- 04Lutnick gab zu, Epsteins Karibikinsel 2012 besucht zu haben, bestritt jedoch Fehlverhalten.
- 05Ausschusschef James Comer räumt ein, dass Lutnick nicht vollständig ehrlich war.
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Nach einer mehrstündigen Befragung im US-Parlament sieht sich Howard Lutnick, der Handelsminister der Vereinigten Staaten, schweren Vorwürfen gegenüber. Abgeordnete der Demokratischen Partei werfen ihm vor, die Öffentlichkeit über seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein, einem verurteilten Sexualstraftäter, belogen zu haben. Sie fordern seinen Rücktritt und betonen, dass Lutnick länger Kontakt zu Epstein hatte, als er zuvor angab. Bei einer Senatsanhörung gestand Lutnick, dass er 2012 Epsteins Karibikinsel besucht hatte, was Jahre nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 geschah. Er bestritt, während dieses Besuchs Straftaten beobachtet zu haben und wies jegliches Fehlverhalten von sich. Der demokratische Abgeordnete Ro Khanna kritisierte Lutnicks Versuche, frühere Aussagen zu relativieren, und bezeichnete die Situation als eine der „ungeheuerlichsten Vertuschungen der amerikanischen Geschichte“. Auch der Ausschussvorsitzende James Comer, ein Republikaner, gab zu, dass Lutnick in Bezug auf seine Aufenthalte auf Epsteins Insel nicht vollständig ehrlich gewesen sei, sah jedoch bislang kein Fehlverhalten in den bekannten E-Mails zwischen den beiden.
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Die Vorwürfe könnten Lutnicks politische Karriere und die öffentliche Wahrnehmung des Handelsministeriums erheblich beeinflussen.
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