Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert faire Wettbewerbsbedingungen in China
„Ganze Lieferketten in Gefahr“ – Vor Reiches Besuch dreht China Deutschland den Hahn zu
Image: Welt
Katherina Reiche, die deutsche Bundeswirtschaftsministerin, hat während ihres Besuchs in China faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen gefordert. Angesichts eines drastischen Rückgangs der Exporte kritischer Rohstoffe wie Gallium und Germanium warnt die Industrie vor gefährdeten Lieferketten. Gespräche mit Chinas Handelsminister Wang Wentao stehen an.
- 01Katherina Reiche betont die Notwendigkeit von Reziprozität in den Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China.
- 02Im April 2023 exportierte China nur drei Kilogramm Gallium, ein dramatischer Rückgang von 5320 Kilogramm im März.
- 03Germanium-Exporte nach Deutschland und Japan lagen im April bei weniger als einem Kilogramm.
- 04Die Europäische Handelskammer in China fordert, dass die EU als Einheit auftritt und klare Handelsbedingungen mit China definiert.
- 05Reiche wird auch mit Vizeministerpräsident He Lifeng über Handelsfragen sprechen.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bei ihrem Besuch in China die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen gefordert. Sie betonte, dass Wettbewerb transparent und zu beiderseitigem Nutzen gestaltet werden müsse. Der Besuch erfolgt vor dem Hintergrund alarmierender Zahlen zu kritischen Rohstoffen: Im April 2023 exportierte China nur noch drei Kilogramm Gallium, ein drastischer Rückgang im Vergleich zu den vorherigen Monaten. Auch die Exporte von Germanium sind stark gesunken, was erhebliche Folgen für die deutsche Wirtschaft haben könnte, da diese Metalle für Technologien wie 5G-Netze und Glasfaserkabel unerlässlich sind. Reiche wird in Peking mit Chinas Handelsminister Wang Wentao und anderen Vertretern sprechen, um die Herausforderungen und Möglichkeiten im Handel zu erörtern. Die Europäische Handelskammer in China fordert, dass die EU geschlossen auftritt und klare Bedingungen für Geschäfte mit China formuliert. Der Besuch könnte entscheidend sein, um die Abhängigkeiten der deutschen Industrie von chinesischen Rohstoffen zu thematisieren.
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Die drastischen Rückgänge bei den Rohstoffexporten aus China könnten die deutsche Industrie erheblich belasten, insbesondere in Bereichen, die auf Gallium und Germanium angewiesen sind.
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