Fifa-Präsident Infantino scheitert an Versöhnung zwischen Palästina und Israel
Infantino versucht die Versöhnung – und scheitert
WeltImage: Welt
Fifa-Präsident Gianni Infantino konnte beim Kongress des Fußball-Weltverbandes in Vancouver keine Einigung zwischen den Vertretern der Fußballverbände Palästinas und Israels erzielen. Trotz intensiver Gespräche bleibt der politische Konflikt zwischen den beiden Seiten ein Hindernis für die Zusammenarbeit im Fußball.
- 01Gianni Infantino konnte keine Versöhnung zwischen den Fußballverbänden Palästinas und Israels erreichen.
- 02Dschibril Radschub, Präsident des Palästinensischen Fußball-Verbandes, plant rechtliche Schritte gegen die Fifa.
- 03Die Fifa hat bereits in der Vergangenheit Maßnahmen gegen den israelischen Verband ergriffen.
- 04Der politische Konflikt beeinflusst seit Jahren die Fußballentwicklung in der Region.
- 05Infantino betont die Gleichheit der Rechte und Pflichten beider Verbände.
Advertisement
In-Article Ad
Beim Kongress des Fußball-Weltverbandes Fifa in Vancouver scheiterte Präsident Gianni Infantino daran, eine Versöhnung zwischen den Vertretern des Palästinensischen Fußball-Verbandes (PFA) und des Israelischen Fußball-Verbandes (IFA) zu erreichen. Trotz intensiver Gespräche mit Dschibril Radschub, dem Präsidenten des PFA, und der Anwesenheit von Bassim Scheich Suliman, dem Vize-Chef des IFA, blieb die Situation angespannt. Radschub kündigte an, vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) zu ziehen, um eine Entscheidung des Fifa-Councils anzufechten, das Israel nicht wegen diskriminierender Handlungen gegen palästinensische Fußballer bestraft hat. Infantino versicherte, dass beide Verbände die gleichen Rechte und Pflichten haben. Der politische Konflikt hat die Fifa seit Jahren beschäftigt, und Radschub forderte, dass die Fifa die Teilnahme israelischer Teams an Wettbewerben untersucht. Im März entschied das Fifa-Council, keine weiteren Schritte zu unternehmen, da der rechtliche Status des Westjordanlands nach internationalem Recht weiterhin ungeklärt ist. Zuvor wurde die IFA wegen Verstößen gegen Anti-Diskriminierungsregeln mit einer Geldstrafe von 150.000 Schweizer Franken belegt.
Advertisement
In-Article Ad
Die anhaltenden Konflikte zwischen den Verbänden könnten die Entwicklung des Fußballs in der Region weiter behindern und die Hoffnungen auf eine friedliche Zusammenarbeit schmälern.
Advertisement
In-Article Ad
Reader Poll
Wie sollte die Fifa mit dem Konflikt zwischen Palästina und Israel umgehen?
Connecting to poll...
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.