Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano für Forschung zugänglich gemacht
Erster Einblick in Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano
WeltImage: Welt
Die Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte hat den persönlichen Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano, die von 1924 bis 2021 lebte, übernommen. Dieser Nachlass wird nun für Forschung, Bildung und öffentliche Erinnerung zugänglich gemacht, um Bejaranos Wirken für zukünftige Generationen zu bewahren.
- 01Esther Bejarano (1924-2021) war eine Shoah-Überlebende, deren Nachlass nun von der Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte verwaltet wird.
- 02Der Nachlass umfasst amtliche Dokumente, private Korrespondenzen sowie Ton- und Filmmaterial.
- 03Die Hamburger Kulturbehörde unterstützt das Projekt mit einer Förderung von 40.000 Euro.
- 04Das Projekt soll die Erinnerungskultur in Hamburg stärken und die Nutzung der Dokumente für zukünftige Generationen sichern.
- 05Eine Vorstellung des Projekts findet am 28. Mai im Lesesaal der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg statt.
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Die Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH) hat den persönlichen Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano, die von 1924 bis 2021 lebte, übernommen. Dieser Nachlass, der seit 2023 im Besitz der FZH ist, wird nun für Forschung, Bildung und öffentliche Erinnerung zugänglich gemacht. Kultursenator Carsten Brosda (SPD) betonte, dass das Wirken von Esther Bejarano somit auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt. Der Nachlass umfasst eine Vielzahl von Materialien, darunter amtliche Dokumente, private Korrespondenzen, Ton- und Filmmaterial sowie Dokumente des Auschwitz-Komitees und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Durch die Erschließung dieses Nachlasses wird ein wichtiger Bestandteil der Hamburger Erinnerungskultur gesichert. Am Donnerstag, dem 28. Mai, wird die FZH das Projekt im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Hamburg vorstellen. Dabei werden unter anderem Fragen der Erinnerungskultur und die zukünftige Nutzung der Dokumente thematisiert. Die Hamburger Kulturbehörde fördert die Erschließung mit 40.000 Euro.
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Die Erschließung des Nachlasses fördert die Erinnerungskultur in Hamburg und sichert wichtige historische Dokumente.
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