Bayerns Schüler müssen künftig Hymnen bei Abschlussfeiern singen
Deutschland- oder Bayernlied - Pflicht! Bayerns Schüler müssen bald Hymnen singen
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Ab dem Schuljahr 2026/2027 müssen Schüler in Bayern bei Abschlussfeiern die Bayernhymne und mindestens eine weitere Hymne, wie die deutsche Nationalhymne oder die Europahymne, spielen. Eine Mitsingpflicht gibt es nicht, die Regelung sorgt jedoch für Diskussionen im Freistaat.
- 01Hymnenpflicht für Abschlussfeiern in Bayern ab Schuljahr 2026/2027.
- 02Mindestens die Bayernhymne und eine weitere Hymne müssen gespielt werden.
- 03Keine Mitsingpflicht, aber Textblätter werden bereitgestellt.
- 04Die Regelung wurde von der Jungen Union angestoßen.
- 05Kritik und Spott begleiten die Einführung der Hymnenpflicht.
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Ab dem Schuljahr 2026/2027 müssen Schüler in Bayern bei festlichen Abschlussfeiern die Bayernhymne sowie mindestens eine weitere Hymne, entweder die deutsche Nationalhymne oder die Europahymne, in würdiger Weise präsentieren. Diese Entscheidung folgt monatelangen Diskussionen und wurde von der Jungen Union initiiert. Obwohl ursprünglich eine Mitsingpflicht angestrebt wurde, ist dies nicht der Fall; stattdessen werden Textblätter zur Verfügung gestellt, um den Schülern das Mitsingen zu erleichtern. Die Regelung hat bereits für erhebliche Kontroversen gesorgt, wobei Kritiker wie der Kabarettist Stephan Zinner die Idee als plakativen Schmarrn abtun. Das Kultusministerium betont die Wichtigkeit der Einhaltung des §90a StGB, der die Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole unter Strafe stellt, was von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft als problematisch angesehen wird.
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Die Einführung der Hymnenpflicht könnte das Gemeinschaftsgefühl bei Abschlussfeiern stärken, führt jedoch auch zu Spannungen und Diskussionen über staatliche Vorgaben in Schulen.
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