Drama am letzten Spieltag – Celtic Glasgow feiert umstrittenen Titel
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Celtic Glasgow hat sich auf dramatische Art und Weise am letzten Spieltag der schottischen Meisterrunde doch noch die fünfte Meisterschaft in Serie gesichert. Celtic gewann im direkten Duell 3:1 (1:1) gegen Heart of Midlothian und fing den Klub aus Edinburgh dadurch noch ab. Es war die insgesamt 56. Meisterschaft Celtics, das damit auch Rekordmeister ist. Erst in der 87. Minute gelang das 2:1 durch Daizen Maeda, der sein siebtes Tor im fünften Meisterrundenspiel erzielte. Ein Unentschieden hätte den Hearts mit dem deutschen Torwart Alexander Schwolow zur ersten Meisterschaft seit 66 Jahren gereicht. In der achten Minute der Nachspielzeit sorgte Callum Oswald für die endgültige Entscheidung. Damit geht der Meistertitel erneut an ein Team aus Glasgow, so wie es in Schottland seit 1986 der Fall ist. Der bislang letzte schottische Meister, der nicht aus Glasgow (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/glasgow/) kommt, war 1985 der FC Aberdeen mit Trainer Sir Alex Ferguson (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/alex-ferguson/) . Die Glasgow Rangers (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/glasgow-rangers/) lagen nach Titeln mit 55 bislang gleichauf mit dem Erzrivalen. Umstrittener Elfmeter rettet Celtic Glasgow Der Titelgewinn für Celtic ist aber höchst umstritten. Denn am vergangenen Spieltag siegte Glasgow äußerst glücklich beim FC Motherwell. Celtic bekam in der Nachspielzeit einen äußerst umstrittenen Handelfmeter zugesprochen und gewann das Spiel noch 3:2. Wäre die Partie unentschieden ausgegangen, hätten die Hearts vor dem letzten Spiel drei Punkte und fünf Tore Vorsprung gehabt. Der Sieg Celtics hätte demnach nicht gereicht; die Hearts wären Meister geworden. „Das ist eine widerliche Entscheidung. Für mich ist es kein Elfmeter. Ich habe das Gefühl, dass wir gegen alle ankämpfen. Gegen die Schiedsrichter (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/schiedsrichter/) und die Videoassistenten, gegen die gesamte schottische Liga und vor allem: gegen Celtic Glasgow“, (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/glasgow/) sagte Hearts-Trainer Derek McInnes nach der umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung.
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