ICE-Attentäter aus NRW: Polizei kannte Verdächtigen bereits als Risikoperson
Deutscher zündete Pyrotechnik: ICE-Attentäter war bereits vor Tat polizeibekannt

Image: Ntv
Ein 20-jähriger Deutscher, der im April 2026 im ICE bei Köln Pyrotechnik zündete, war der Polizei bereits als Risikoperson bekannt. Trotz mehrfacher Überprüfungen und Vorstrafen wurde er nicht als Gefährder eingestuft. Der Vorfall führte zu Verletzungen bei zehn bis elf Passagieren.
- 01Der Verdächtige wurde 2024 und 2025 im Rahmen des Programms 'PeRiskoP' überprüft.
- 02Er hatte zwei Sprengkörper in den ICE geworfen, was zu oberflächlichen Verletzungen bei Passagieren führte.
- 03Der Mann war zuvor wegen Diebstahl, Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens polizeibekannt.
- 04Bei der Festnahme wurden Nazi-Literatur und religiöse Schriften gefunden.
- 05Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft.
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Der 20-jährige Verdächtige, der im April 2026 im ICE bei Köln Pyrotechnik zündete, war der Polizei in Nordrhein-Westfalen bereits bekannt. Er wurde 2024 und 2025 als mögliche Risikoperson im Programm 'PeRiskoP' überprüft, jedoch nicht als Gefährder eingestuft. Am 2. April 2026 warf er zwei Sprengkörper in den Zug, was zu Verletzungen bei zehn bis elf Passagieren führte. Der Innenminister von NRW, Herbert Reul, bestätigte, dass der Mann unter anderem ein Messer mit sich führte und in Tötungsabsicht einsetzen wollte. Der Verdächtige war zuvor wegen mehrerer Delikte, darunter Diebstahl und Bedrohung, polizeibekannt. Bei seiner Festnahme wurden zudem Nazi-Literatur und religiöse Schriften gefunden. Der Mann wurde in Aachen in den Zug gelassen und nach einem Halt in Köln-Deutz festgenommen. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.
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Die Sicherheitslage im öffentlichen Verkehr könnte durch diesen Vorfall verstärkt in den Fokus geraten.
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