Rückgang der Asylanträge in Deutschland: Syrer und Ukrainer stark betroffen
Weniger Syrer und Ukrainer: Bericht: Zahl der Asylanträge in Deutschland eingebrochen
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Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken und erreicht ein Rekordtief. Deutschland belegt nun den vierten Platz in der europäischen Asylstatistik, nachdem es jahrelang führend war. Die Rückgänge sind insbesondere bei Antragstellern aus Syrien und der Ukraine zu verzeichnen.
- 01Asylanträge in Deutschland sind um 23 Prozent im ersten Quartal 2026 gesunken.
- 02Deutschland belegt nun den vierten Platz in der europäischen Asylstatistik.
- 03Die meisten Asylanträge stammen aus Venezuela, Afghanistan und Bangladesch.
- 04Die Zahl der Anträge aus der Ukraine ist um 57 Prozent zurückgegangen.
- 05Syrien ist nach der Türkei nur noch der fünfte Herkunftsstaat der Antragsteller.
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Im ersten Quartal 2026 ist die Zahl der Asylanträge in Deutschland auf ein Rekordtief gefallen, mit nur 28.922 Anträgen, was einem Rückgang von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dies führt dazu, dass Deutschland nun den vierten Platz in der europäischen Asylstatistik einnimmt, nachdem es seit 2015 an der Spitze war. Laut einem Bericht der 'Welt am Sonntag' sind die meisten Anträge in diesem Zeitraum aus Venezuela (21.542), Afghanistan (21.402) und Bangladesch (9.738) eingegangen. Besonders auffällig ist der Rückgang der Anträge aus der Ukraine, wo nur noch 4.073 Anträge gestellt wurden, was einem Minus von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Syrien, traditionell ein bedeutender Herkunftsstaat, belegt nun nach der Türkei nur noch den fünften Platz.
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Der Rückgang der Asylanträge könnte Auswirkungen auf die Integrationspolitik und die Unterstützung für Flüchtlinge in Deutschland haben.
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