IAEA fordert Zugang zur Turbinenhalle nach Drohnenangriff im AKW Saporischschja
IAEA fordert Zugang zu getroffener Turbinenhalle in AKW Saporischschja
Der Spiegel
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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) verlangt Zugang zur Turbinenhalle des Kernkraftwerks Saporischschja, die kürzlich von einer Drohne getroffen wurde. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi äußerte ernsthafte Bedenken über die Sicherheit von Atomanlagen. Der Vorfall ereignete sich im Kontext anhaltender Spannungen zwischen der Ukraine und Russland.
- 01Der Drohnenangriff auf die Turbinenhalle im AKW Saporischschja war der erste seiner Art seit April 2024.
- 02Saporischschja ist das größte Atomkraftwerk Europas und befindet sich seit März 2022 unter russischer Kontrolle.
- 03Rosatom gab an, dass die Explosion keine wichtigen Anlagen beschädigt hat, während die Ukraine die Verantwortung für den Angriff zurückwies.
- 04Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte vor einem möglichen massiven russischen Luftangriff und forderte die Bevölkerung auf, Luftalarme ernst zu nehmen.
- 05Die ukrainische Flugabwehr hat Schwierigkeiten beim westlichen Nachschub für den Schutz gegen ballistische Raketen.
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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Zugang zur Turbinenhalle des Kernkraftwerks Saporischschja gefordert, nachdem ein Drohnenangriff dort einen Schaden verursacht hat. Laut IAEA war dies der erste Drohnenangriff innerhalb des Kraftwerksgeländes seit April 2024. Saporischschja, das größte Atomkraftwerk Europas mit einer Nennleistung von 6000 Megawatt, steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle und produziert derzeit keinen Strom. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi äußerte ernsthafte Bedenken über die Sicherheit von Atomanlagen und bezeichnete solche Angriffe als gefährlich. Der russische Atomkonzern Rosatom behauptete, eine ukrainische Drohne sei für den Angriff verantwortlich, wies jedoch darauf hin, dass keine wesentlichen Schäden entstanden seien. Das ukrainische Militär wies diese Behauptung als Propaganda zurück. Präsident Selenskyj warnte zudem vor einem möglichen massiven russischen Luftangriff und rief die Bevölkerung dazu auf, Luftalarme ernst zu nehmen, während er auf Schwierigkeiten bei der Luftabwehr hinwies.
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Der Vorfall könnte die Sicherheitslage in der Region weiter destabilisieren und die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland erhöhen.
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