Wagenknecht fordert überparteilichen Ministerpräsidenten und Einbeziehung der AfD
„Unter Einbeziehung der AfD“ – Wagenknecht fordert überparteilichen Ministerpräsidenten
Image: Welt
Sahra Wagenknecht, Gründerin des BSW, fordert einen überparteilichen Ministerpräsidenten für Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, der auch die AfD einbezieht. Sie kritisiert den Ausschluss der AfD als undemokratisch und warnt vor einer möglichen absoluten Mehrheit der AfD, wenn die anderen Parteien weiterhin eine Brandmauer aufbauen.
- 01Wagenknecht bezeichnet den Ausschluss der AfD als 'völlig idiotisch' und 'gescheitert'.
- 02Sie fordert einen Ministerpräsidenten, der mit 'wechselnden Mehrheiten' regiert und die AfD einbezieht.
- 03Laut Wagenknecht möchte die Hälfte der Wähler keinen CDU-Ministerpräsidenten.
- 04Die Beteiligung des BSW an einer Brandmauer-Koalition in Thüringen wird als Fehler angesehen.
- 05Aktuelle Umfragen zeigen die AfD in Sachsen-Anhalt mit über 40 Prozent, während das BSW unter 5 Prozent liegt.
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Sahra Wagenknecht, die Gründerin des BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht), hat in einem Interview mit WELT TV einen überparteilichen Ministerpräsidenten für die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gefordert. Sie lehnt den Ausschluss der AfD ab und bezeichnet ihn als undemokratisch, da die Partei von 30 bis 40 Prozent der Wähler unterstützt wird. Wagenknecht betont, dass ein Ministerpräsident gewählt werden sollte, der das Land nicht polarisiert und auch mit der AfD zusammenarbeitet. Sie warnt davor, dass eine neue Brandmauer-Koalition die AfD stärken könnte, und fordert, den Wählerwillen ernst zu nehmen. In Thüringen habe die Beteiligung an einer solchen Koalition nicht funktioniert, und die AfD sei dadurch nicht geschwächt worden. Die Umfragen zeigen die AfD derzeit auf dem ersten Platz mit über 40 Prozent, während das BSW bei unter 5 Prozent liegt. Wagenknecht sieht die Notwendigkeit, einen überparteilichen Kandidaten zu unterstützen, um die politische Polarisierung zu überwinden.
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Die Forderung nach einem überparteilichen Ministerpräsidenten könnte die politische Landschaft in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erheblich beeinflussen.
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