Ehemalige Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier kritisiert pauschale Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung
Ex-Wirtschaftsweise Malmendier kritisiert die Maßnahmen der Bundesregierung

Image: T-online
Ulrike Malmendier, ehemalige Wirtschaftsweise und Professorin an der US-Universität Berkeley, kritisiert die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung, insbesondere den Tankrabatt, der ihrer Meinung nach zu pauschal und ineffizient ist. Sie fordert gezielte Hilfen für einkommensschwache Haushalte und eine bessere Verknüpfung staatlicher Daten zur Optimierung der Unterstützung.
- 01Malmendier bezeichnet das Gießkannenprinzip der Entlastungsmaßnahmen als ineffektiv.
- 02Sie fordert eine gezielte Unterstützung für Haushalte mit niedrigem Einkommen.
- 03Die Ökonomin kritisiert die unzureichende Verknüpfung staatlicher Daten für eine effektive Hilfe.
- 04Beim Tankrabatt hätte der Staat Pendelwege und Fahrzeugtypen berücksichtigen sollen.
- 05Malmendier sieht im bestehenden Steuer- und Sozialsystem Anreize für zusätzliche Arbeit als unzureichend.
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Ulrike Malmendier, eine prominente Ökonomin und ehemalige Wirtschaftsweise, hat die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung scharf kritisiert. In einem Interview mit dem 'Spiegel' äußerte sie, dass der Tankrabatt, der als Reaktion auf die steigenden Lebenshaltungskosten eingeführt wurde, zu pauschal gestaltet sei. Statt die gesamte Bevölkerung gleich zu entlasten, plädiert sie für eine gezielte Unterstützung von einkommensschwachen Haushalten. Malmendier betont, dass die aktuellen Maßnahmen nicht nur ineffektiv, sondern auch kostspielig sind. Sie fordert eine bessere Verknüpfung von staatlichen Daten aus Steuer- und Sozialleistungen, um Hilfen präziser auszuzahlen. Ihrer Meinung nach hätte der Staat beim Tankrabatt auch Faktoren wie Pendelwege und Fahrzeugtypen berücksichtigen können, um die Unterstützung effizienter zu gestalten. Zudem kritisiert sie das bestehende Steuer- und Sozialsystem, da es für Empfänger von Bürgergeld oder Wohngeld oft unattraktiv ist, zusätzliche Arbeit aufzunehmen, da staatliche Leistungen bei höherem Einkommen schnell gekürzt werden. Malmendier sieht diese Probleme als vorrangig an, bevor über Umverteilung gesprochen werden kann.
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Die Kritik von Malmendier könnte zu einer Neubewertung der Entlastungsmaßnahmen führen, die insbesondere einkommensschwache Haushalte betreffen.
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