Hinrichtung in Tennessee abgebrochen wegen fehlender Venen
Hinrichtung in Tennessee abgebrochen – Ärzte fanden keine geeignete Vene
Image: Welt
In Tennessee, USA, wurde die Hinrichtung eines 57-jährigen Häftlings abgebrochen, da Ärzte keine geeignete Vene finden konnten. Der Häftling, der wegen dreier Morde im Jahr 1994 verurteilt wurde, hatte zuvor einen einjährigen Aufschub von Gouverneur Bill Lee erhalten und verbrachte bereits über 30 Jahre in der Todeszelle.
- 01Die Hinrichtung wurde nach einer Stunde erfolgloser Versuche, einen venösen Zugang zu legen, abgebrochen.
- 02Der Häftling hatte seine Unschuld stets beteuert.
- 03In den USA wurden in diesem Jahr bereits 13 Hinrichtungen vollstreckt.
- 04Im vergangenen Jahr gab es mit 47 Hinrichtungen den höchsten Wert seit 2009.
- 05Die Todesstrafe ist in 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft worden.
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Im US-Bundesstaat Tennessee wurde die Hinrichtung eines 57-jährigen Häftlings aufgrund fehlender geeigneter Venen abgebrochen. Das medizinische Personal versuchte über eine Stunde lang, einen venösen Zugang zu legen, bevor die Gefängnisbehörde entschied, die Hinrichtung abzubrechen. Der Häftling war wegen dreier Morde im Jahr 1994 verurteilt worden und hatte einen einjährigen Aufschub von Gouverneur Bill Lee erhalten. Er verbrachte bereits mehr als 30 Jahre in der Todeszelle und beteuert seine Unschuld. In diesem Jahr wurden in den USA bereits 13 Hinrichtungen vollstreckt, während im vergangenen Jahr 47 Hinrichtungen durchgeführt wurden, der höchste Wert seit 2009. Die Todesstrafe ist in 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft, in drei weiteren gilt ein Moratorium.
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Die Entscheidung, die Hinrichtung abzubrechen, wirft Fragen zur Anwendung der Todesstrafe und zu den Verfahren in den USA auf.
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