Doktorarbeit von Frauke Brosius-Gersdorf an der Universität Hamburg weiterhin unter Prüfung
verfahren an Uni Hamburg: Doktorarbeit von Brosius-Gersdorf wird weiter geprüft
Frankfurther Allgemeine Zeitung
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Die Universität Hamburg überprüft seit Juli 2022 die Doktorarbeit von Frauke Brosius-Gersdorf, einer Juraprofessorin, aufgrund von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Das Verfahren dauert an, und eine abschließende Bewertung steht noch aus, während die hessische SPD ihre Solidarität mit Brosius-Gersdorf bekundet hat.
- 01Die Doktorarbeit von Frauke Brosius-Gersdorf wird seit Juli 2022 überprüft.
- 02Vorwürfe des wissenschaftlichen Fehlverhaltens stehen im Raum, jedoch gibt es keine belastbaren Beweise.
- 03Die hessische SPD hat Brosius-Gersdorf für ihre Verdienste im Verfassungs- und Sozialrecht ausgezeichnet.
- 04Das Prüfungsverfahren an der Universität Hamburg folgt etablierten Richtlinien zur Wahrung der Vertraulichkeit.
- 05Die Dauer solcher Verfahren liegt im Durchschnitt bei etwa einem Jahr.
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Die Universität Hamburg überprüft seit Juli 2022 die Doktorarbeit der Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf, die 1997 eingereicht wurde. Diese Überprüfung erfolgt aufgrund von Vorwürfen des wissenschaftlichen Fehlverhaltens, die Parallelen zwischen ihrer Dissertation und der Habilitation ihres Ehemanns betreffen. Bislang gibt es jedoch keine belastbaren Beweise für diese Vorwürfe. Ein Anwalt aus Bonn, den das Ehepaar beauftragte, stellte fest, dass Brosius-Gersdorf ihre Arbeit allein verfasst habe und dass die Vorwürfe eines Ghostwritings unbegründet seien. Die hessische SPD hat Brosius-Gersdorf kürzlich mit dem Georg-August-Zinn-Preis ausgezeichnet, um ihre Verdienste im Verfassungs- und Sozialrecht zu würdigen. Das Prüfungsverfahren an der Universität Hamburg folgt strengen Richtlinien, die die Vertraulichkeit wahren, und die Dauer solcher Verfahren beträgt in der Regel etwa ein Jahr. Die Universität hat zunächst keine Überprüfung eingeleitet, da keine Vorwürfe vorlagen, was jedoch die Voraussetzung für eine solche Prüfung ist.
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Die Überprüfung könnte Auswirkungen auf die akademische Karriere von Frauke Brosius-Gersdorf haben und das Vertrauen in die wissenschaftliche Integrität an der Universität Hamburg beeinflussen.
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